Schlagwort-Archive: WASSER

Wasser!

Nestlé zerrt eine kleine Gemeinde vor Gericht, um ihr Grundwasser in Profit zu verwandeln.

Fordern Sie Nestlé auf, die Klage gegen Osceola Township fallen zu lassen.

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola-wasser/

Petition Unterzeichnenzehntausende SumOfUs-Mitglieder aus der ganzen Welt haben zusammengelegt, damit die kleine Gemeinde Osceola Township ihr Wasser vor Nestlé retten kann.

Osceola Township liegt in der Nähe der Stadt Flint — dort leiden die Bewohner/innen seit Jahren unter einer schweren Wasserkrise und haben immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Die Gemeinde verweigerte Nestlé eine neue Pumpstation — weil sie ihr kostbares Wasser schützen will. Doch statt die Entscheidung zu respektieren, zerrt der Konzern Osceola Township gnadenlos vor Gericht.

Diesen Mittwoch beginnt die Gerichtsverhandlung. Mit einem öffentlichen Aufschrei können wir den Vertreter/innen der Gemeinde jetzt den Rücken stärken. Sind Sie dabei?

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola-wasser/

Ja, ich fordere Nestlé auf, die Klage gegen Osceola Township fallen zu lassen!

Weil Osceola Township so klein ist, hofft Nestlé auf ein leichtes Spiel. Doch der Konzern hat die Rechnung ohne uns gemacht!

Dank Mitgliedern wie Ihnen konnten wir Osceola Township mit tausenden Euro unterstützen, damit die Gemeinde die Prozesskosten stemmen kann. Und wenn unsere Partner Nestlé am ersten Verhandlungstag persönlich dazu auffordern, die Klage fallen zu lassen — dann stärken Ihnen zehntausende Menschen wie Sie den Rücken.

Immer wieder setzen sich SumOfUs-Mitglieder dafür ein, Wasser vor Nestlés Zugriff zu schützen. Mehr als 375.000 Menschen forderten den US-Bundesstaat Michigan auf: Schützen Sie Millionen Liter kostbares Wasser vor dem Konzern. Zehntausende haben sich mit Stellungnahmen gegen Nestlés Pläne direkt an Michigans Umweltbehörde gewandt.

Wir haben schon oft gezeigt, dass wir Nestlé stoppen können: im US-Bundesstaat Oregon und mehrmals in Kanada haben wir uns dem Konzern erfolgreich in den Weg gestellt. Und in den letzten 18 Monaten haben wir die Wasserpläne des Giganten Pure Blue in Neuseeland durchkreuzt. Stoppen wir jetzt Nestlé in Michigan.

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola-wasser/

Fordern Sie Nestlé auf, die Klage gegen Osceola Township zurückzuziehen!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Angus, Wiebke und das Team von SumOfUs

 

**********
Mehr Informationen (in englischer Sprache):

Nestle case gets new judge, new date, Cadillac News, 10. Oktober 2017

http://www.cadillacnews.com/news/nestle-case-gets-new-judge-new-date/article_6c2dc50d-c252-51df-b6ce-38e01c38fe21.html
Hearing set in Nestle Waters booster station zoning appeal, Michigan Live, 9. Oktober 2017

http://www.mlive.com/news/index.ssf/2017/10/nestle_zoning_appeal_hearing.html


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Advertisements

Re: Nestlé

Angus Wong, SumOfUs.org

Nestlé zerrt die kleine Gemeinde Osceola Township vor Gericht, weil der Konzern ihr Grundwasser zu Profit machen will — schon nächste Woche beginnt die mündliche Verhandlung.

In kürzester Zeit haben tausende engagierte Mitglieder wie Sie gespendet, damit sich Osceola den Prozess leisten kann. Doch mit einer Armee von Anwälten treibt Nestlé die Kosten in die Höhe: der Gemeinde fehlen insgesamt 30000€.

Helfen Sie jetzt mit 1 € , damit Osceola Township sich erfolgreich gegen Nestlé wehren kann?

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola

Vielen Dank,

Angus und Wiebke

 

Hier noch einmal unsere E-Mail von gestern: 


Nestlé zerrt die kleine Gemeinde Osceola Township in den USA vor Gericht — um skrupellos ihr Grundwasser abzupumpen. Die Gemeinde ist schon jetzt wegen Nestlé verschuldet. Um die Prozesskosten stemmen zu können, braucht sie unsere Hilfe.

Spenden Sie 1 € , damit sich Osceola Township vor Gericht gegen Nestlé wehren kann?

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola

 

Nestlé verklagt den kleinen Ort Osceola Township im US-Bundesstaat Michigan — weil der Konzern noch mehr Wasser abpumpen und mit Riesengewinn verkaufen will.

Mit einer neuen Station hatte Nestlé geplant, über 1500 Liter Wasser pro Minute abzupumpen — doch die kleine Gemeinde stellte sich dem Giganten mutig in den Weg. Jetzt zerrt Nestlé sie gnadenlos vor Gericht.

Schon nächste Woche beginnt die mündliche Verhandlung, und Osceola Township hat bereits 30.000 Dollar Schulden wegen Nestlé. Gemeindemitglieder haben uns um Hilfe gebeten, damit sie die Prozesskosten stemmen können — denn sie wissen, dass SumOfUs-Mitglieder wie Sie schon oft dabei geholfen haben, Nestlé zu stoppen.

Mit Ihrer Spende können wir Nestlé auch diesmal einen Strich durch die Rechnung machen — und das wertvolle Grundwasser schützen!

Würden Sie 1 € spenden, damit Osceola Township vor Gericht gegen Nestlé kämpfen kann?

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola

Ja, ich spende 1 € , damit wir das Wasser vor Nestlé retten können.

Besonders empörend: Osceola Township liegt in der Nähe der Stadt Flint — dort leiden die Bewohner/innen seit Jahren unter einer schweren Wasserkrise und haben immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Über 375.000 SumOfUs-Mitglieder haben alles gegeben, um Millionen Liter Wasser in Michigan vor Nestlé zu retten — mit Erfolg: bislang hat Nestlé die Genehmigung nicht bekommen.

Nestlé rechnet auf ein leichtes Spiel, weil Osceola Township klein ist und nur begrenzte Mittel hat. Mit seinem Multi-Milliarden-Dollar-Imperium will der Konzern die Gemeinde in die Knie zwingen. Doch Nestlé hat die Rechnung ohne uns gemacht; wenn jeder von uns hilft, können wir zeigen: gemeinsam sind wir stärker und lassen uns nicht einschüchtern.

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola

Würden Sie 1 € spenden, um Nestlés Klage abzuwehren?

Das Beispiel zeigt ein weiteres Mal: Nestlé nutzt seine Macht rücksichtslos und stellt seinen Profit über die Menschen und unseren Planeten.

Beeilen wir uns, denn schon nächste Woche beginnt die mündliche Verhandlung vor Gericht — doch gemeinsam können wir Nestlé stoppen!

Immer wieder haben wir uns Konzernen in den Weg gestellt, die aus unserem Trinkwasser das große Geschäft machen wollen — mit Ihrer Hilfe! In den letzten drei Jahren haben wir Nestlé mehrmals gestoppt: in den kanadischen Provinzen Ontario und British Columbia und in den US-Bundesstaaten Michigan und Oregon. Und letzte Woche hatten wir gegen ein Unternehmen in Neuseeland Erfolg: Dort bleibt das Wasser auf dem Gebiet eines UNESCO-Weltkulturerbes im Boden.

Die Lage ist alarmierend: Das Wetter wird immer extremer, längere und intensivere Dürren stehen bevor — unser Wasser muss im Boden bleiben, um zukünftige Generationen zu ernähren. Mit Ihrem Beitrag schützen wir unser kostbares Wasser.

https://actions.sumofus.org/a/nestle-osceola

Spenden Sie 1 € , um die Einwohner von Osceola Township vor Nestlé zu schützen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Angus, Wiebke und das Team von SumOfUs

**********
Mehr Informationen:

Nestlé Makes Billions Bottling Water It Pays Nearly Nothing For, Bloomberg, 21. September 2017 (in englischer Sprache)

https://www.bloomberg.com/news/features/2017-09-21/nestl-makes-billions-bottling-water-it-pays-nearly-nothing-for
Hearing set in Nestle Waters booster station zoning appeal, Michigan Live, 9. Oktober 2017 (in englischer Sprache)

http://www.mlive.com/news/index.ssf/2017/10/nestle_zoning_appeal_hearing.html

Nachricht zur Petition: Volksinitiative zum Schutz des Wassers

Sie haben auf openPetition die Petition ‚Volksinitiative zum Schutz des Wassers‘ von BI gegen CO2-Endlager e.V. unterschrieben.

BI gegen CO2-Endlager e.V. hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition geschickt:


Betreff: Petition in Zeichnung

Minister Habeck lehnt zulässige Frackingverbote ab

Minister Habeck könnte gemäß des Gesetzes zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften zur Untersagung und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie durch Landesrecht bestimmen, dass Erlaubnisse für Fracking und das Verpressen von Lagerstättenwasser auch in oder unter Gebieten, in denen untertägiger Bergbau betrieben wird oder betrieben worden ist, versagt werden. Obwohl dieses Gesetz seit dem 11.02.2017 in Kraft ist, lehnt es Minister Habeck bis heute ab, im Gebiet der ehemaligen Bergwerke in Bad Segeberg und Heide sowie der aktuell in Betrieb befindlichen Öl- und Gaskavernen in Hemmingstedt und Kiel-Rönne Fracking und das Verpressen von Lagerstättenwasser zu verbieten, wie aus einem in seinem Auftrag verschickten Schreiben vom 25.09.2017 zu entnehmen ist. Damit erwecken er und die Landesregierung den Eindruck, dass das im Koalitionsvertrag niedergeschriebene Bekenntnis zu einem Frackingverbot keinen praktischen Wert hat.

Daher ist derzeit der einzige Weg, um Fracking in Schleswig-Holstein zu verhindern, die von uns gestartete Volksinitiative.

http://vi-wasser.de/files/Volksinitiative%20Wassergesetz%20SH.pdf

Zur Finanzierung der Flyer, Unterschriftenlisten und Pressearbeit benötigen wir Geld. Ich bitte deshalb ganz herzlich darum, unseren Antrag auf 1000 Euro zu unterstützen. Bitte dem folgenden Link folgen.

https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/e884773c-5d6f-4b0f-88a7-d9203534fa84

Mit freundlichen Grüßen,
Reinhard Knof


Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers

Hier können Sie BI gegen CO2-Endlager e.V. direkt antworten

https://www.openpetition.de/petition/kontakt/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers

Unser Leitungswasser

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Unser Ökosystem droht an einer gigantischen Plastikflut zu ersticken. Schuld daran sind Konzerne wie Coca-Cola, die Maßnahmen zur Plastikreduzierung sabotieren.

Die EU-Kommission erarbeitet gerade eine neue Plastikstrategie — fordern Sie die EU-Kommission auf, die Vermüllung unserer Meere zu stoppen!

https://actions.sumofus.org/a/eu-kommission-plastikmuell-stoppen/

Nachricht zur Petition: Volksinitiative zum Schutz des Wassers

Sie haben auf openPetition die Petition ‚Volksinitiative zum Schutz des Wassers‘ von BI gegen CO2-Endlager e.V. unterschrieben.

BI gegen CO2-Endlager e.V. hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition geschickt:


Betreff: Petition in Zeichnung

Frackingfachmann vom Bergamt gesucht

Das für Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg zuständige Bergamt (LBEG) sucht dringend einen Mitarbeiter, der sich insbesondere mit Fracking und dem Verpressen von Lagerstättenwasser auskennen soll.

https://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/stellenangebote/stellenausschreibung-nr-l-3717-156923.html

Die Industrie will jetzt also ihre Ankündigung wahr machen, großflächig zu fracken. Alle Beschwichtigungsversuche mit der Behauptung, mit dem im letzten Jahr verabschiedeten Frackinggesetzen des Bundes sei Fracking vom Tisch, haben sich spätestens damit als unwahr herausgestellt.

Für uns heißt das: Wir müssen die Volksinitiative zum Schutz des Wassers

http://vi-wasser.de/

voranbringen und benötigen dazu Ihre Unterstützung. Bitte verbreiten Sie diese Information in Ihren sozialen Netzwerken, bei Freunden und Bekannten.

Für unsere Arbeit benötigen wir auch Geld. Bitte spenden Sie auf unser Konto. Die Spenden können beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden. Bis zu einer Summe von 200 Euro reicht der Überweisungsbeleg.
VR Bank eG, Niebüll: Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.
IBAN DE86217635420007719019 BIC GENODEF1BDS

Herzlichen Dank,
Reinhard Knof


Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers

Nachricht zur Petition: Volksinitiative zum Schutz des Wassers

https://www.openpetition.de/petition/online/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers

Betreff: Petition in Zeichnung

Gas-Leckagen rund um stillgelegte Bohrlöcher setzen tausende Tonnen Treibhausgas frei

Wie eine aktuelle Studie belegt

http://www.scinexx.de/inc/artikel_drucken.php?id=21824&a_flag=1

verliert im norddeutschen Becken etwa jede dritte Ölbohrung auch lange nach der Stilllegung große Mengen an Methan. In der Nordsee sind das pro Jahr zwischen 3.000 und 17.000 Tonnen! In Schleswig-Holstein (einschließlich der dazugehörigen Teile der Nord- und Ostsee) wurde großflächig Erdöl gefördert. Wenn man diese Daten auf Schleswig-Holstein mit seinen 1170 Ölbohrungen überträgt, sind rund 400 Altbohrungen undicht bzw. stellen dauerhafte Methanquellen dar. Das Methan kann sich im Grundwasser zu einem gewissen Grad anreichern. Unklar bleibt, welche Stoffe neben Methan noch über die Altbohrungen entweichen, Untersuchungen hierzu fehlen bisher.

Deshalb bitte diese Petition weiter verbreiten. Alle Wahlberechtigten aus Schleswig-Holstein bitte ich, die Volksinitiative beidseitig auszudrucken, Unterschriften zu sammeln und mir zu schicken.

Mit herzlichem Dank,
Reinhard Knof


Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers

Erfolg: Siemens/Voith steigen bei umstrittenem Kraftwerk aus

danke – 200.000-mal!

Die deutschen Firmen Siemens und Voith ziehen sich vom Bau des umstrittenen Wasserkraftwerks „Agua Zarca“ in Honduras zurück. Das ist ein toller Erfolg – und ein wichtiges Signal für die Menschen vor Ort! Auch dank Ihnen und 200.000 weiteren Unterstützer/innen – vielen Dank!

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-08-14-endlich-turbinen-moerderisches-wasserkraftwerk-honduras

„Voith Hydro“ steigt aus mörderischem Wasserkraftprojekt aus

Seit 2010 errichtet die honduranische Firma DESA an den Ufern des Flusses Gualcarque das Wasserkraftwerk „Agua Zarca“ – mit Unterstützung von Voith und Siemens, die über das Joint Venture „Voith Hydro“ Turbinen für das Kraftwerk liefern. Projektgegner/innen aus der indigenen Gemeinschaft der Lenca protestieren wütend gegen den Bau des Wasserkraftwerks: Der Fluss Gualcarque ist für sie Lebensgrundlage und heilig.

Der Protest der Lenca ist nicht nur wütend, er ist auch mutig und gefährlich: Gegner/innen des Kraftwerks erleiden massive Repressalien durch Polizei, Militärs und private Sicherheitsfirmen; mehrere Aktivist/innen wurden bereits brutal ermordet. So auch Berta Cáceres, Mitbegründerin der honduranischen Menschenrechtsorganisation COPINH, im März 2016.

Seitdem appellieren wir gemeinsam mit Ihnen, vielen weiteren Unterstützer/innen und anderen Organisationen an „Voith Hydro“, aus dem mörderischen Projekt auszusteigen. Schließlich mit Erfolg: Lars A. Rosumek, Leiter der Konzern-Kommunikation bei Voith, bestätigte Oxfam gegenüber nun, dass „zwischen Voith und DESA kein Vertragsverhältnis mehr besteht“.

Erfolg mit bitterem Beigeschmack

Das ist ohne Zweifel ein Erfolg. Zuvor hatten sich bereits die Entwicklungsbanken FMO und Finnfund aus der Finanzierung des Projektes zurückzogen.

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-07-19-laengst-ueberfaellig-finanzierer-agua-zarca-steigen

Nachdem jetzt auch „Voith Hydro“ die Zusammenarbeit aufgekündigt hat, wird es für die Betreiberfirma DESA immer schwieriger, das Projekt fortzuführen. Eine wichtige Voraussetzung, damit die Gewalt vor Ort und die fortdauernden Repressionen gegen Projektgegner/innen aus der indigenen Gemeinschaft der Lenca endlich aufhören.

Aber es ist auch ein Erfolg mit bitterem Beigeschmack – nicht nur, weil die Repressionen andauern. Zum einen ist der Rückzug von Siemens und Voith aus dem Projekt eine späte Einsicht und längst überfällig: Trotz der offensichtlichen menschenrechtlichen Probleme hielt „Voith Hydro“ lange an dem Projekt fest. Zum anderen weisen Siemens und Voith bis heute zurück, ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht bei dem Projekt nicht ausreichend nachgekommen zu sein.

Daher ist der Ausstieg zwar ein positives Signal. Er wirft aber zugleich die Frage auf, was Siemens und Voith für die Zukunft daraus lernen. Die Verantwortlichen müssen jetzt plausibel darlegen, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen, um ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht bei anderen Projekten besser nachzukommen. Vor allem heißt das: an keinen Projekten mitwirken, die durch massive Gewalt und Einschüchterung durchgesetzt werden.

Wir bleiben dran – und danken Ihnen nochmals sehr für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Barbara Sennholz-Weinhardt
Referentin für Wirtschaft und Globalisierung

https://www.oxfam.de/donation-form

Unterstützen Sie uns bei unserer Kampagnenarbeit!

Jetzt spenden

Nachricht zur Petition: Volksinitiative zum Schutz des Wassers

Sie haben auf openPetition die Petition ‚Volksinitiative zum Schutz des Wassers‘ von BI gegen CO2-Endlager e.V. unterschrieben.

BI gegen CO2-Endlager e.V. hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition geschickt:


Betreff: Petition in Zeichnung

Die Industrie will in Deutschland fracken

Die Gas- und Ölindustrie will in Deutschland fracken, wie der heute erschienene Bericht des Handelsblattes noch einmal nachdrücklich belegt. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kritik-an-gas-fracking-gesetz-exxonmobil-baggert-in-deutschland/7840796-2.html

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) begrüßt den Plan der Bundesregierung, Fracking weiterhin zu ermöglichen. „Es ist richtig und wichtig, dass die Nutzung von heimischem Schiefergas mittels Fracking nicht grundsätzlich für die Energieversorgung des Landes ausgeschlossen wird“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber am Dienstag in Berlin.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt, mit Gesundheit und insbesondere dem Grundwasser darf dabei nicht erwartet werden. Derzeit versuchen wir, die Hinterlassenschaften der bisherigen Erdölförderung in Schleswig-Holstein aufzuklären. Zu zwei im Kreis Plön bekannt gewordenen nicht genehmigten und als potentiell gefährlich angesehenen Bohrschlammgruben, in denen die DEA wahrscheinlich Bohrschlamm illegal hat entsorgen lassen, wurden dem Bergamt (LBEG) fünf Fragen gestellt. Doch das Bergamt hat dazu keine Erkenntnisse und geht diesen Altlasten offensichtlich auch nicht nach.

Daher müssen wir die Zukunft unseres Landes selber in die Hand nehmen und dürfen sie nicht Politikern, Behörden und der Industrie als freie Verfügungsmasse überlassen.

Ich bitte um Unterstützung für diese Petition und alle Schleswig-Holsteiner, die Volksinitiative zum Schutz des Wassers zu unterzeichnen und Unterschriften für ein Frackingverbot zu sammeln. http://vi-wasser.de/

Mit bestem Dank für die Unterstützung,
Reinhard Knof


Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers

Toxikologie: Vorsicht, Trinkwasser!

http://www.spektrum.de/news/wie-gefaehrlich-sind-pfc-im-trinkwasser/1483181

Seit Jahrzehnten gelangen nicht abbaubare Perfluorcarbone in die Umwelt. Es gibt Indizien für mögliche Gesundheitsgefahren, doch das tatsächliche Risiko ist schwer zu beziffern.

In vielen Regionen gelangen chemische Stoffe ins Grundwasser und damit auch ins Leitungswasser, die nicht abgebaut werden und sich im Körper anreichern.

© laflor / Getty Images / iStock
(Ausschnitt)
Fast 10 000 Menschen arbeiten im Gewerbegebiet Pease International Tradeport in der Hafenstadt Portsmouth in den Vereinigten Staaten. Darunter lauert ein giftiges Erbe. Bis 1988 war hier ein Stützpunkt der US Air Force. Zu Übungszwecken setzte die Feuerwehr damals alte Flugzeuge in Brand und löschte die Flammen mit einem Schaum aus Chemikalien. Dieser versickerte im Boden und kontaminierte das Grundwasser, das die Bewohner heute verwenden.