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Für gesundes Wasser! Proteste in ganz Deutschland

Schluss mit Lippenbekenntnissen,
wir wollen Taten sehen

im ganzen Land haben BUND-Aktive am Donnerstag für gutes Wasser sowie gesunde Flüsse und Seen demonstriert. Sie zogen mit Bannern und Schildern vor die Landtage, an die Flussufer, z.B. von Spree, Main und Elbe, sprachen mit Ministerpräsident*innen und gaben zahlreiche Interviews.

Es muss endlich Schluss sein mit reinen Lippenbekenntnissen! Wir wollen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und ihren Kolleg*innen aus den Ländern jetzt Taten sehen. Denn schon am 20./21. September geht es ums Ganze: Auf der EU-Wasserkonferenz in Wien könnte der starke europäische Wasserschutz auf den Prüfstand gestellt werden. Vor allem Agrarlobby und Industrie erhöhen den Druck und drängen darauf, unseren Wasserschutz zu schwächen. Das darf unsere Regierung nicht zulassen!

Hier geht es zu den Bildern
BUND-Aktionen im ganzen Land für den Schutz unseres Wassers

Fast 96.000 Menschen unterstützen bisher unseren Online-Protest „Rette unser Wasser“. Danke, dass auch Sie ein Teil dieser wichtigen Bewegung sind.

Gemeinsam stehen wir jetzt vor einer großen Herausforderung: Kurz vor der Wasserkonferenz werden wir am nächsten Dienstag, 18. September, Ihre Unterschriften im Bundesumweltministerium übergeben. Mindestens 100.000 Unterschriften wollen wir den Politiker*innen präsentieren. Dieser geballte Bürger*innen-Wille kann ihnen bei den Verhandlungen in Wien starken Rückenwind für den Erhalt des europäischen Wasserschutzes geben. Helfen Sie uns dabei?

Es geht ganz einfach: Teilen Sie unsere Protestaktion bei Facebook oder Twitter. Sie können auch eine E-Mail an Ihre Verwandten, Bekannten und Kolleg*innen schicken.

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Nestlé, es reicht!

Christian Bock, SumOfUs.org

Nestlé pumpt illegal Millionen Liter Wasser in Kalifornien ab — auch als dort kürzlich der größte Waldbrand der Geschichte tobte.

Die zuständige Wasserbehörde könnte Nestlé ein für alle mal den Hahn zudrehen — aber nur, wenn sie den Druck von Menschen überall in der Welt spürt.

Fordern Sie die Behörde auf, den illegalen Wasserraub von Nestlé zu beenden!

https://actions.sumofus.org/a/nestle-kalifornien-2/

 Petition Unterzeichnen 

Für das Wasser aus den Wäldern in San Bernardino zahlt Nestlé lächerliche 523€ pro Jahr.

Mit dem Verkauf verdient der Konzern Millionen — und lässt das Land auf dem Trockenen sitzen.

So nicht, Schweppes!

Christian Bock, SumOfUs.org

Einer der größten Getränkehersteller der Welt füllt das Wasser der kleinen australischen Gemeinde Stanley ab — und verkauft es für Millionen.

Fordern Sie Asahi-Schweppes auf, den Ausverkauf von Stanleys Wasser zu stoppen.

 Petition Unterzeichnen 

https://actions.sumofus.org/a/asahi-schweppes/

vor zwei Jahren fuhren die ersten riesigen Tanklaster durch Stanley; seitdem karren sie Woche für Woche hunderttausende Liter kostbares Grundwasser aus dem Ort — damit einer der weltgrößten Getränkehersteller es abfüllen und teuer verkaufen kann: Asahi-Schweppes.

Seit mehr als 100 Jahren leben die Menschen in Stanley vom Obst- und Nussanbau. Und weil es dort keinen einzigen Fluss gibt, ist die Lebensgrundlage der 370 Bewohner/innen von der Grundwasserquelle abhängig.

Die Menschen der kleinen Gemeinde haben uns um unsere Unterstützung gebeten. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass der Fall weltweite Aufmerksamkeit erhält und Asahi-Schweppes endlich die Finger von Stanleys Wasser lässt.

Fordern Sie jetzt Asahi-Schweppes auf, nicht weiter Stanleys Wasser zu verkaufen!

https://actions.sumofus.org/a/asahi-schweppes/

Als Asahi begann, ihr Grundwasser in Flaschen zu füllen und zu verkaufen, hatten die Bewohner/innen von Stanley keinerlei Mitspracherecht.

Selbst ihre gewählten lokalen Politiker/innen hatten nicht die Macht, den gierigen Getränkehersteller zu stoppen. Bis vor den Obersten Gerichtshof zogen die Bewohner/innen — und verloren.

Nun müssen sie nicht nur um ihre Wasserversorgung bangen, sondern auch noch 90.000$ an Gerichtskosten aufbringen — und der lokale Kommunalverband droht deshalb Bankrott zu gehen. Sehen wir nicht dabei zu, wie der Großkonzern Asahi-Schweppes den kleinen Ort in den Ruin treibt — unterstützen wir die Bewohner/innen Stanleys in ihrem Kampf um ihr Wasser.

Rufen Sie jetzt Asahi-Schweppes auf, nicht weiter das Grundwasser von Stanley zu verkaufen!

https://actions.sumofus.org/a/asahi-schweppes/

Schon in der Vergangenheit haben sich SumOfUs-Mitglieder wie Sie erfolgreich hinter Gemeinden gestellt, die ihr Grundwasser gegen rücksichtslose Unternehmen verteidigen mussten. Für die US-Kleinstadt Osceola haben wir mehr als 50.000 Dollar gesammelt, damit sie sich vor Gericht gegen Nestlé wehren konnte. Und auch den Bürger/innen von Cascade Locks in Oregon haben wir dabei geholfen, ihr Wasser nach jahrelangem Kampf erfolgreich gegen Nestlé zu verteidigen.

Jetzt brauchen auch die Bewohner/innen von Stanley unsere Hilfe im Kampf gegen einen mächtigen Großkonzern!

https://actions.sumofus.org/a/asahi-schweppes/

 Petition Unterzeichnen 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian, Nick, Kat und das Team von SumOfUs

 

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Mehr Informationen:

Mikroplastik in Mineralwasser

https://www.foodwatch.org/de/informieren/aktuelle-nachrichten/trinken-wir-mikroplastik/

Trinken wir Mikroplastik?

26.07.2018

Gerade in diesen heißen Sommertagen greift man häufig dazu: die eiskalte Flasche Mineralwasser. Doch was ist, wenn Mineralwasser – egal ob in Plastik- oder Glasflasche – winzige Plastikpartikel enthält, die wir mit dem bloßen Auge nicht sehen können?

Eine dem Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen unterstellte Behörde hat Ende 2017 eine Studie veröffentlicht, in der Mikroplastik-Partikel in Mineralwasser nachgewiesen wurden. Jedoch nennt das Ministerium auf Nachfrage von uns keine Hersteller- oder Produktnamen. Dabei ist es das Mindeste, dass Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren, in welchen Produkten Mikroplastik enthalten ist.

Mikroplastik auch in Meeresfrüchten und Salz

Zahlreiche Studien wiesen in den letzten Jahren nach, dass Lebensmittel winzige Plastikpartikel und -fasern enthalten, wie etwa Meeresfrüchten oder Meersalz „Fleur de Sel“.

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) hat in einer Kooperation mit der Universität Münster in einer Laboranalyse von November 2017 nun auch in Mineralwasser Mikroplastik nachgewiesen.

Getestet wurden dabei 38 Produkte, darunter sowohl Plastik- als auch Glasflaschen. Besonders hoch waren die Werte bei Wasser aus Mehrweg-Plastikflaschen. Doch auch in einigen Mineralwässern in Glasflaschen war eine erhöhte Zahl an Mikroplastik-Partikeln enthalten.

foodwatch hatte im Februar 2018 einen Antrag auf Herausgabe der Herstellernamen unter Berufung auf das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) gestellt. Doch das Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen lehnte den Antrag ab, unter anderem weil die betroffenen Analysen im Rahmen eines laufenden Promotionsverfahrens durchgeführt wurden.

„Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium stellt Wirtschaftsinteressen über Verbraucherinteressen, wenn es die Namen der Mineralwasser-Marken, die mit Mikroplastik belastet sind, geheim hält“, kritisierte Sophie Unger von foodwatch. „Wenn eine staatliche Behörde Tests durchführt, haben Verbraucherinnen und Verbraucher ein Recht darauf, die Ergebnisse zu erfahren. Die Menschen wollen wissen, welche Wässer Mikroplastik enthalten. Doch dazu müssen erstmal alle Fakten auf Tisch. Besonders bei einem Lebensmittel wie Mineralwasser, das Viele jeden Tag in großen Mengen konsumieren.“

Sophie Unger, Campaignerin bei foodwatch

Risiken unklar

Ob Mikroplastik gesundheitliche Schäden hervorrufen kann, ist derzeit noch völlig unklar. Es gibt Hinweise darauf, dass der Verzehr von Mikroplastik Entzündungen beim Menschen hervorrufen könnte. Obwohl die zuständigen Behörden – das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) – schon seit Jahren zu dem Thema arbeiten, gibt es bislang keine Risikobewertung zu Mikroplastik. Das liegt laut BfR daran, dass es bislang zu wenig belastbare Daten zu Mikroplastik in Lebensmitteln gibt. Trotzdem hat das BfR foodwatch gegenüber im Hinblick auf die Studie aus Nordrhein-Westfalen angegeben, dass „nach dem derzeitigen Stand der Kenntnis kein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher angenommen“ werde.

Das heißt also: Einerseits kann das BfR keine gesundheitliche Bewertung von Mikroplastik in Lebensmitteln vornehmen, da hierfür die Daten fehlen – andererseits nimmt sie an, dass durch die Funde im Mineralwasser kein Risiko bestehe.

Ja, was denn nun? Das BfR muss endlich Tacheles reden. Wir brauchen eine richtige Risikobewertung und keine Mutmaßungen. Wenn die Daten fehlen, müssen sie erhoben werden!

Wir wollen es wissen!

Möchten Sie auch wissen, in welchen Mineralwässern Mikroplastik enthalten ist? Dann wenden Sie sich hier an das Verbraucherministerium NRW und fordern Sie die Veröffentlichung der Herstellernamen und Produkte!

https://www.foodwatch.org/de/informieren/mikroplastik/e-mail-aktion/

Jetzt mitmachen und die Aktion per E-Mail unterzeichnen!

Wichtig: Wasserprivatisierung

Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
Konzerne wollen unser Wasser

Es gibt schlechte Nachrichten. Die EU und Japan haben heute in Tokio das Handelsabkommen JEFTA unterzeichnet. Das heißt: Konzerne könnten in Zukunft nach unserem Wasser greifen. Das müssen wir unbedingt verhindern – und können es auch.

Zur Lage schreibt Ihnen unsere Campaignerin Victoria Gulde

Hallo ,

es ist passiert: Die EU und Japan haben JEFTA unterschrieben.[1] Das umstrittene Handelsabkommen bedroht unser Wasser: Es betrachtet Wasser als Handelsware, nicht als Lebensgrundlage für uns alle. So wird der Weg frei für seine Privatisierung durch Großkonzerne. Die Folge: schlechtere Qualität, viel höhere Preise.

Wir wollen, nein, wir müssen das verhindern. Und wir haben eine Chance: Im Dezember muss erst noch das EU-Parlament zustimmen.[2] Die EU-Parlamentarier/innen wissen: Im nächsten Jahr ist Europawahl. Medien und Millionen Wähler/innen schauen jetzt ganz genau hin. Gelingt es uns also, eine breite Protestbewegung gegen JEFTA zu starten, können wir den Ausverkauf des Wassers stoppen.

Wir haben schon Pläne gemacht, wie wir das schaffen. Klar ist: JEFTA zu verhindern, ist organisatorisch und finanziell eine Mammutaufgabe. Wir bekommen das nur mit neuen Förderinnen und Förderern hin. Dann können wir mit kreativen Aktionen über JEFTA aufklären, können in Deutschland vor den Büros der Abgeordneten protestieren und mit einer Studie zeigen, was JEFTA Schlechtes für unsere Daseinsvorsorge bedeutet. Wir bitten Sie: Stellen Sie sich an unsere Seite – fördern Sie Campact ab jetzt mit einem regelmäßigen Betrag. Damit das Wasser in den Händen der Bürger/innen bleibt. Mit 30 Euro im Monat helfen Sie enorm!
Über 580.000 Menschen haben innerhalb weniger Tage unseren Appell gegen JEFTA unterzeichnet. Noch nie wurde ein Appell so schnell so groß! Viele Medien haben seitdem über die Folgen von JEFTA für unser Trinkwasser berichtet und darüber, warum es keinen Artikel, wie bei dem EU-Kanada-Abkommen CETA gibt, der klar stellt: Wasser ist keine Ware.[3]

Uns ist aber klar: Diese Diskussion darf nicht abebben, sie muss weitergehen. Letztlich muss sie hunderte EU-Abgeordnete erreichen. Und so soll es klappen:

  • Im Netz: Per Telefon, Facebook oder Twitter – immer wieder konfrontieren tausende Campact-Unterstützer/innen ihre/n Abgeordnete/n vor Ort mit den Folgen des Handelsabkommens für unser Trinkwasser.
  • Auf der Straße: Vor möglichst vielen Büros der EU-Parlamentarier/innen wollen wir mit Campact-Unterstützer/innen auftauchen. Mit medienwirksamen Aktionen machen wir deutlich, dass wir unser Wasser geschützt sehen wollen. Und wir diskutieren mit den Abgeordneten über JEFTA.
  • Mit Fakten: JEFTA wurde lange geheim verhandelt, Details sind erst seit kurzem bekannt.[4] Wir wollen eine Studie in Auftrag geben. Darin untersuchen unabhängige Expert/innen, wie sich JEFTA auch jenseits der Wasserversorgung auf andere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge auswirkt.
Sie sehen: Wir haben einiges vor. Doch ohne ausreichende finanzielle Mittel kommen wir nicht weit. Campact lebt von Unterstützer/innen, die uns mit einem regelmäßigen Betrag fördern. Nur durch sie können wir lange und hartnäckig an Themen dranbleiben. Wir bitten Sie daher heute herzlich: Fördern Sie Campact ab sofort mit einem regelmäßigen Betrag. Mit 30 Euro monatlich bringen Sie unseren Protest weit nach vorn.
Herzliche Grüße
Victoria Gulde, Campaignerin

PS: Wir wollen keine Abkommen wie TTIP oder CETA, die die Rechte der nationalen Parlamente untergraben. Keine Klauseln, die unserem Wasser, der Umwelt oder Arbeitnehmer/innen schaden. Wir brauchen fairen Handel mit hohen Standards. Darum darf JEFTA in seiner derzeitigen Form nicht in Kraft treten. Bitte machen Sie mit – fördern Sie Campact!

PPS: Wenn Sie uns Ihre Förderzusage bis zum 23. Juli geben, senden wir Ihnen als Dankeschön unsere bunten Campact-Aufkleber.
Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Förderung auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE68 2512 0510 6980 0000 01
BIC BFSWDE33HAN

[1] „EU und Japan besieg

Einladung zur Übergabe der Unterschriften in Kiel

Kiel, 29. Mai 2018    –   13.00 Uhr
Einladung zur Übergabe von über
37.000 Unterschriften für die
„Volksinitiative zum Schutz des Wassers“

Der OMNIBUS ist auf der Zielgeraden. Nach dem Start am 25. April in Kiel wird er nach vier Wochen Fahrt durch Schleswig-Holstein am 25. Mai 2018 wieder in Kiel eintreffen. Im Gepäck viele Unterschriften, Begegnungen und Bilder dieser Reise durch Schleswig-Holstein.

EINLADUNG zur Übergabeaktion am 29.5. in Kiel
Kommen Sie nach Kiel! Wir laden Sie herzlich ein, mit der Volksinitiative, den Bündnispartnern und uns gemeinsam die Unterschriften vor dem Kieler Landeshaus dem Landtagspräsidenten Schlie zu übergeben.

Dienstag, den 29. Mai 2018  um 13.00 Uhr
24105 Kiel, Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70

37.000 Unterschriften für die Volksinitiative zum Schutz des Wassers

Die Volksinitiative hat viele Menschen zusammengebracht und es ist ein Wärmefeld entstanden. Tausende Gespräche haben wir geführt und viel Zuspruch erfahren von den Menschen vor Ort. Das Wasser ist ein Herzensthema! Diese hohe Zahl und die vielen Gespräche zeigen aber auch, dass nicht nur das Thema selbst, sondern auch die Kraft der Direkten Demokratie als echte Handlungsperspektive erkannt wird, um sich aus der Fremdbestimmung zu befreien.

Bis zum 29.5. liegen noch 5 weitere OMNIBUS-Aktionstage bis nach Kiel vor uns.
22.5./23.5. Bad Schwartau, Marktplatz, 24.5./25.5. Eutin, Marktplatz, 28.5. Kiel, Asmus-Bremer Platz. Wir werden diese letzte Woche noch mit voller Kraft weiterfahren, um möglichst vielen Menschen vor Ort die Gelegenheit zu bieten, sich dieser Volksinitiative anzuschließen.

Wichtig!
Wenn Sie in Schleswig-Holstein wohnen: Bitte senden Sie alle bisher gesammelten Unterschriften vor dem 28.05.2018 an die Volksinitiative, da sie sonst nicht mehr berücksichtigt werden können:
Volksinitiative zum Schutz des Wassers c/o Dr. Reinhard Knof, Am Holm 17, 24326 Nehmten

Ganz herzlichen Dank!
PS.
Uns fehlen leider immer noch 1.500 Euro, um unseren Einsatz in Schleswig Holstein zu finanzieren. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende!
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IMPRESSUM

OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
HRB 21986, Essen, Steuer Nr. 323/5721/0256,
Geschäftsführer: Michael von der Lohe

​SPENDENKONTO

Bank für Sozialwirtschaft
Kontoinhaberin: OMNIBUS gemeinnützige GmbH
IBAN: DE61 7002 0500 0008 8430 00
BIC: BFSWDE33MUE
Gläubiger-ID: DE97ZZZ00001127303

Uran im Wasser – das geht gar nicht!

Um den Newsletter online zu lesen,
klicken Sie bitte hier .

Hallo und guten Tag, 

sicheres Wasser – das sollte in Deutschland eine Selbstverständlichkeit sein. Ist es aber nicht überall. In Sangerhausen zum Beispiel, einer kleinen Stadt im Harz, ist das Trinkwasser stark mit Uran, Nitrat und Sulfat belastet – eine Gefahr vor allem für Säuglinge und Kleinkinder. Schon seit Jahren warten die 30.000 Bewohnerinnen und Bewohner, darunter auch Selina und ihre Schwester Sophie (siehe Foto), darauf, dass endlich eine Leitung gebaut wird, die sicheres Trinkwasser aus einem nahegelegenen Stausee pumpt. Die dafür nötige Anschlussleitung ist gerade einmal acht Kilometer lang. Doch obwohl das nötige Geld längst bewilligt wurde, hatte der zuständige Wasserverband den Baubeginn immer wieder verschleppt.

Gemeinsam mit einer Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus Sangerhausen machte foodwatch Druck bei dem lokalen Wasserverband. Auch foodwatch-Aktive unterstützten den Protest: Mehr als 26.000 Menschen unterzeichneten unsere Online-Petition für sicheres Trinkwasser in Sangerhausen.

Und unser gemeinsamer Protest hatte Erfolg: Die Bauarbeiten für die Trinkwasserleitung haben begonnen, schon Ende September soll endlich sicheres Wasser fließen! Das Beispiel zeigt: Wir Bürgerinnen und Bürger können etwas bewegen. Wenn wir uns zusammenschließen und gemeinsam protestieren – im Internet und direkt vor Ort.

Im November 2017 starteten die Bauarbeiten im Harz. Voraussichtlich am 30. September dieses Jahres soll die Leitung fertig sein und die Menschen in Sangerhausen mit unbedenklichem Wasser versorgen. Wir bei foodwatch werden den Fall natürlich weiter beobachten, damit das Wasser am Ende des Jahres auch wirklich fließt!

Für uns ist aber auch klar: JEDER Mensch in Deutschland sollte ohne Angst vor Gesundheitsgefahren den Wasserhahn aufdrehen können. Wir haben das große Glück und Privileg in einem reichen Land zu leben – sicheres Trinkwasser muss hier bei uns selbstverständlich sein. Dafür kämpfen wir weiter!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: foodwatch deckte bereits 2008 auf, dass Trinkwasser und Mineralwasser in Deutschland teilweise mit Uran belastet ist. Für Trinkwasser gilt seit 2011 immerhin ein Grenzwert. Dieser ist jedoch so hoch angesetzt, dass zwar Erwachsene, nicht aber Säuglinge und Kleinkinder ausreichend geschützt werden. Und für Mineralwasser, abgefüllt in Flaschen, fehlt ein Grenzwert bisher völlig. Wir kämpfen daher weiter für gesundheitlich unbedenkliches Wasser – das ist unser Recht! Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen würden. Denn unsere Arbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte werden Sie jetzt Fördermitglied von foodwatch:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Weiterführende Informationen und Quellen:
Start der foodwatch-Protestaktion in Sangerhausen
Mehr Informationen zu Uran in Wasser
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

Wir sammeln für den Schutz des Wassers

Auf das Bild klicken und Film anschauen

Unterschriftensammlung zum Schutz des Wassers
in Schleswig Holstein…

Liebe Freundinnen und Freunde des OMNIBUS,
der Omnibus ist in Kiel gestartet für die Volksinitiative zum Schutz des Wassers. Täglich sind wir unterwegs und schwärmen in die Innenstädte aus, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Noch bis zum 28. Mai sammeln wir für ein landesweites Verbot von Fracking in Schleswig-Holstein.
Wir freuen uns, wenn Sie mit der Initiative und uns gemeinsam die Unterschriften am
29. Mai um 13 Uhr vor dem Landtag in Schleswig-Holstein übergeben!

Das Wasser ist ein Herzensthema! Wir erfahren viel Zuspruch, die Menschen sind interessiert und wissen Bescheid, denn das Thema berührt alle. Sauberes Wasser ist die Grundlage unseres Lebens. Auch für unsere Sammlerinnen und Sammler ist es eine besondere und erfolgreiche Zeit: gemeinsam mit den sehr engagierten Aktivistinnen und Aktivisten der Volksinitiative sammeln wir täglich viele hundert neue Unterschriften.

Mit der Volksinitiative soll in Schleswig-Holstein das Grund- und Trinkwasser sowie das Meer vor Schäden durch die besonders risikobehafteten Techniken des Fracking und dem Verpressen von Lagerstättenwasser bei der Erdölförderung geschützt und die Geheimhaltung solcher Anträge und Vorhaben eingeschränkt werden. Schleswig-Holstein soll bundesweit erstmals ein landesweites Fracking-Verbot im Landeswassergesetz festschreiben.

Dazu Dr. Reinhard Knof als Vertrauensperson der Initiative: „Wir wollen jetzt mit der Volksinitiative zum Schutz des Wassers ein gesetzliches Frackingverbot für Schleswig-Holstein erreichen, damit wir nicht mehr den Lizenzen hinterherlaufen wenn sie erteilt worden sind, sondern schon im Vorwege eine klare gesetzliche Grundlage erreichen, die auch für die Industrie eine Verbindlichkeit hat.“

Wir sind in den kommenden Wochen noch an den folgenden Orten zu finden:
2.5. Rendsburg, Theatervorplatz
3.5. – 4.5. Neumünster, Großflecken
7.5. – 8.5. Elmshorn, Alter Markt
9.5. Pinneberg, Drosteinplatz
10.5. Horst, Himmelfahrtshoffest, Hof Dannwisch
11.5. Pinneberg, Drosteiplatz
14.5. -16.5. Lübeck, Klingenberg
22.5. – 23.5. Bad Schwartau, Marktplatz
24.5. – 25.5. Eutin, Marktplatz
28.5. Kiel, Asmus Bremer Platz
29.5. 13 h, Kiel, Landeshaus,Übergabeaktion
Kommen Sie zum OMNIBUS und sammeln Sie mit!

Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr

Herzlich Ihre

PS.
Es geht um Sinn und nicht um Profit

Die Welt, der Mensch ist an einer Schwelle angekommen. Immer deutlicher wird, dass der Profit als Ziel aller Arbeit und Wirtschaftens die Erde und den Menschen zerstören wird. Das gilt besonders für das Wasser, die Tiere, die Pflanzen, den Boden – für all diejenigen, die keine Stimme haben. Nur der Mensch (wir alle) kann ihnen diese Stimme geben. Die Volksinitiative zum Schutz des Wassers ist ein Leuchtturm von vielen für diese neue Stimme.

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OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
HRB 21986, Essen, Steuer Nr. 323/5721/0256,
Geschäftsführer: Michael von der Lohe

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IBAN: DE61 7002 0500 0008 8430 00
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Gläubiger-ID: DE97ZZZ00001127303

Neue EU-Trinkwasserrichtlinie: Später Sieg für die Bürgerinitiative

Sven Giegold

Neue EU-Trinkwasserrichtlinie: Später Sieg für die Bürgerinitiative

Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten:
http://bit.ly/2rP9YeE

Heute präsentiert die EU-Kommission die Überarbeitung der europäischen
Trinkwasserrichtlinie.

Darin werden die Grenzwerte für Schadstoffe
überarbeitet. Gleichzeitig macht die EU-Kommission Vorschläge, um den
Zugang zu Trinkwasser für alle zu verbessern.

Damit regiert die
Kommission ausdrücklich auf die Forderungen von 1,3 Millionen
Europäerinnen und Europäer in der ersten Europäischen Bürgerinitiative
(EBI) in 2014. Schon direkt nach dem Erfolg der Bürgerinitiative hatte
die EU-Kommission ihre Pläne aufgegeben, über die EU-
Konzessionsrichtlinie den Druck zu Wasserprivatisierungen zu erhöhen.

Dazu sagt der Sprecher der Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen im
Europäischen Parlament, Sven Giegold:

„Das ist ein später Sieg für die Europäische Bürgerinitiative!

Erstmals
fördert die EU den offenen Zugang zu sauberem Trinkwasser für Alle in
Europa.

Leitungswasser ist umweltfreundlich und gesund.

Überall in
Europa müssen Bürgerinnen und Bürger der Qualität des Trinkwassers
vertrauen können. Alle Mitgliedsstaaten werden nun verpflichtet die
Nutzung von Leitungswasser zu fördern.

Das bedeutet weniger
Plastikmüll. Darüber hinaus müssen wir die vorgeschlagenen
Veränderungen bei den Schadstoffen genau analysieren.“

PS: Sie können hier selbst einstellen, zu welchen Themen Sie
Informationen von mir bekommen wollen:
http://www.sven-giegold.de:8080/r.html?uid=1.2bb.11nz.8kv.lu8fl1g29b
Wenn Sie Einladungen zu meinen Veranstaltungen in Ihrer Region bekommen
möchten, tragen Sie bitte auch Ihre Postleitzahl ein (nur in
Deutschland).

———————————–
Sven Giegold, MdEP
www.sven-giegold.de
Ich freue mich über Unterstützung auf:
twitter: https://twitter.com/sven_giegold
facebook: https://www.facebook.com/sven.giegold

Nachricht zur Petition: Volksinitiative zum Schutz des Wassers

BI gegen CO2-Endlager e.V. hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition geschickt:


Betreff: Petition in Zeichnung

16377 Unterschriften

Liebe Unterstützer,

wir haben jetzt bereits 16377 Unterschriften gesammelt. Weitere Bündnispartner sind dazugekommen, darunter die Surfrider Foundation und OMNIBUS. OMNIBUS wird vom 29.04.2018 bis 29.05.2018 durch Schleswig-Holstein fahren und gemeinsam mit den Bündnispartnern Unterschriften sammeln. Wir werden die Unterschriften am 29.05.2018 im Landtag einreichen.

Für unsere Aktionen benötigen wir finanzielle Unterstützung. Wir bitten deshalb um Spenden, die bis zu einer Höhe von 200 Euro durch den Überweisungsbeleg direkt steuerlich geltend gemacht werden können. Für höhere Summen erstellen wir eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt. Überweisungen bitte auf das hier angegebene Konto der als gemeinnützig anerkannten Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V. tätigen.
IBAN: DE86217635420007719019 BIC: GENODEF1BDS bei der VR-Bank

Ich wünsche allen ein Frohes Fest und ein gutes Neues Jahr.
Reinhard Knof


Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers

Hier können Sie BI gegen CO2-Endlager e.V. direkt antworten

https://www.openpetition.de/petition/kontakt/volksinitiative-zum-schutz-des-wassers