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Weil sie Leben retten, sollen drei Feuerwehrmänner ins Gefängnis

Oliver Moldenhauer – WeMove.EU

Manuel Blanco, Enrique Rodríguez und Julio Latorre sind gestandene Feuerwehrmänner. Im Dezember fuhren die drei Spanier nach Griechenland: um auf dem Meer Flüchtlingen zu helfen. Sie wollten nicht, dass noch mehr Menschen auf der Flucht vor Krieg und Armut ertrinken. Jetzt aber drohen den Feuerwehrmännern zehn Jahre Gefängnis. Der Grund: Die griechischen Behörden machen keinen Unterschied zwischen Flüchtlingshilfe und Menschenschmuggel.

Griechenland stützt sich auf eine EU-Richtlinie, die Schlepper mit Helfern gleichsetzt. Sie wird zwar zurzeit von der Europäischen Kommission überprüft – doch alles deutet darauf hin, dass die Kommission nichts an der rechtlichen Situation für die Flüchtlingshelfer ändert. Wir müssen jetzt zeigen, wie wichtig uns das Schicksal der Helfer wie Manuel, Enrique und Julio ist. Nur wenn der Öffentlichkeit klar wird, wie ungerecht und menschenfeindlich die Richtlinie ist, gerät die EU-Kommission in Zugzwang – und sorgt für die Entkriminalisierung der mutigen Helfer/innen.

Sie und 96.000 andere Europäer haben unsere Petition bereits unterschrieben. Sobald wir 100.000 haben, übergeben wir sie an EU-Kommissar Avramopoulos. Doch nicht einfach so: Dutzende von Seenotretter/innen begleiten uns – gefesselt mit Handschellen. Ein perfektes Bild für die europäische Presse. Bitte helfen Sie uns jetzt, diese 100.000 Unterschriften zu erreichen und teilen Sie die Petition mit Ihren Freunden und Bekannten.

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Es ist der 14. Januar 2016, als die drei Feuerwehrmänner mitten in der Nacht zu einem Notfall gerufen werden. Ein Schiff mit Flüchtlingen droht zu sinken. Zurück an Land werden Manuel Blanco, Enrique Rodríguez und Julio Latorre jedoch festgenommen – wegen Menschenschmuggels. Und die Messer, die sie bei sich tragen, um in der letzten Sekunde Seile zerschneiden zu können, werden ihnen auch noch als Waffenbesitz vorgeworfen. Erst nach drei Tagen und 15.000 € Kaution dürfen die drei wieder gehen. Noch in diesem oder im nächsten Jahr steht ihnen der Prozess bevor.

Julio, Manuel und Enrique auf der Feuerwehrwache in Seville

An diesem Freitag ist der Welttag der humanitären Hilfe, ausgerufen von den Vereinten Nationen. Die drei Feuerwehrmänner bitten uns, diesen Anlass zu nutzen, um als Bürgerinnen und Bürger Europas mit einer starken Petition Stellung zu beziehen. Denn Lebensretter/innen wie Manuel, Enrique und Julio sind Held/innen und Vorbilder, aber sicher keine Straftäter/innen!

Teilen Sie unsere Petition um die strafrechtliche Verfolgung von Lebensrettern zu verhindern.

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Mit herzlichen Grüßen

Olga Vuković (Bologna),
Oliver Moldenhauer (Berlin),
Virginia López Calvo (Madrid),
Julia Krzyszkowska (Warschau)
und das ganze WeMove-Team

Unsere Interessen wurden an Goldman Sachs verkauft

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

Die Investmentbank Goldman Sachs, die zu den Hauptverantwortlichen der Finanzkrise von 2008 gehört [1], hat sich nun noch mehr Einfluss auf die Politik der Europäischen Union gesichert. Der Finanzmulti hat den ehemaligen Präsidenten der EU-Kommission als Berater angeheuert, Herrn Barroso [2].

Barroso hat durch sein früheres Amt großen politischen Einfluss gewonnen, sowie Kontakte und Insider-Wissen erworben. All dies kann er nun im Interesse eines hochumstrittenen Bankkonzerns einsetzen, der schon jetzt Millionen ausgibt für seine Lobbyarbeit in der EU [3].

Das zeigt ganz klar: Unsere europäischen Institutionen lassen es zu, dass Großkonzerne und Banken bestimmen, was wichtig ist und wo es langgeht. Wir brauchen starke und robuste Regeln, um das zu verhindern. Und wir brauchen wirksame Strafen, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Frankreichs Regierung, zahlreiche EU-Abgeordnete und Mitarbeiter/innen der Kommission haben bereits ihren Unmut über Barrosos Wechsel zu Goldman Sachs offen geäußert  [4], doch die Kommission schweigt bislang. Wenn wir alle unsere Stimme erheben, kann die Kommission nicht mehr untätig bleiben. 

https://act.wemove.eu/campaigns/barroso-goldman-sachs

Unterschreiben Sie unsere Petition, damit Ex-Politiker ihren Einfluss nicht mehr an Konzerne verkaufen! 

Dass Politiker gewinnbringend in die Privatwirtschaft wechseln, hat in Europa stark zugenommen [5], doch die Regeln für diese Seitenwechsel sind nicht verschärft worden. Das Gemeinwohl gerät unter Druck.

Der frühere Chef der EU-Kommission, Barroso, weiß genau, wie der Hase läuft in der EU. Er kennt viele einflussreiche Personen und kann seinen Einfluss für Goldman Sachs nutzen, beispielsweise um Regulierungen zu lockern, die Europa vor einem neuen Finanz-Crash schützen sollen

Barrosos Wechsel ist für uns alle keine gute Nachricht. Wir müssen die Regeln ändern, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Und wir sollten Barroso für sein unverantwortliches Verhalten zur Rechenschaft ziehen – und ihm seine EU-Rentenansprüche verweigern.

https://act.wemove.eu/campaigns/barroso-goldman-sachs

Lassen wir Barroso nicht so leicht davonkommen: Unterschreiben Sie hier! 

Goldman Sachs ist schon heute ein Lobby-Schwergewicht in Brüssel. Vertreter der Bank tauschen sich regelmäßig bei Arbeitstreffen mit der EU-Kommission aus. Jetzt hat sich der Finanzmulti noch mehr Einfluss gekauft, indem er einen Ex-Kommissionspräsidenten angeheuert hat. Es sei denn, wir stoppen sie. 

Machen Sie mit! Für ein besseres, faireres Europa!

Jörg Rohwedder (Lübeck), Olga Vukovic (Bologna) und das gesamte WeMove Europe -Team

[1] https://www.justice.gov/opa/pr/goldman-sachs-agrees-pay-more-5-billion-connection-its-sale-residential-mortgage-backed
[2] https://www.theguardian.com/business/2016/jul/08/jose-manuel-barroso-to-become-next-head-of-goldman-sachs-international?CMP=Share_AndroidApp_Facebook
[3] http://corporateeurope.org/revolving-doors/2016/07/barroso-and-goldman-sachs-dangerous-liaison
[4] http://www.politico.eu/article/jose-manuel-barrosos-new-job-at-goldman-sachs-angers-eu/
https://www.theparliamentmagazine.eu/articles/news/meps-call-juncker-withhold-barrosos-pension-following-goldman-sachs-appointment
[5] https://euobserver.com/opinion/134484

Fwd: EU: Handelt endlich, um Erdoğan zu stoppen.

Mika Leandro – WeMove.EU

in nur einer Woche haben mehr als 100.000 Europäerinnen und Europäer ein Zeichen gesetzt: Die EU soll sich deutlich gegen die eklatanten Verletzungen der Menschenrechte aussprechen. Sie soll mit all ihren Mitten auf den türkischen Staatspräsidenten Erdoğan einwirken. Wir baten auch Sie um Ihre Unterschrift und leiten Ihnen unsere Mail vom vergangenen Samstag noch einmal zu. Schon am Montag wollen wir unsere Aufforderung für mehr Menschenrechte und Demokratie nach Brüssel schicken. Ihre Stimme kann dabei sein.

https://act.wemove.eu/campaigns/erdogan-genug

Unterzeichnen Sie unseren Appell und rufen mit uns zum Handeln auf.

Hier unsere aktualisierte E-Mail von Samstag:

Hallo

der Putschversuch war der willkommene Anlass: Der türkische Staatspräsident Erdoğan hat die Macht vollständig ergriffen. Er nutzt sie erbarmungslos aus und inhaftiert alle, die ihm gefährlich werden könnten. Zehntausende Lehrer, Richter und Leiter von Universitätsfakultäten sind bereits entlassen, viele missliebige Soldaten sind inhaftiert. Die Unterdrückungen gehen weiter und jetzt trifft es vor allem Journalisten. [1]

Die Europäische Union fußt auf gemeinsamen Werten: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit sowie das Recht sich frei zu versammeln, sich friedlich zu äußern oder der eigenen Religion nachzugehen. Noch erhält die Türkei den Wunsch aufrecht, Mitglied der EU zu werden. Es ist also jetzt an der EU, ihren Einfluss geltend zu machen. Sie muss helfen, diesen Angriff auf die Demokratie zu stoppen.

Wir Bürgerinnen und Bürger der EU müssen jetzt deutlich machen, dass wir eine klare Haltung der EU erwarten. Wir müssen von der Union und von unseren Regierungen fordern, dass sie sich klar gegen Erdoğans Aktionen aussprechen und die Beitrittsverhandlungen so lange aussetzen, bis Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wieder hergestellt sind.

https://act.wemove.eu/campaigns/erdogan-genug

Unterzeichnen Sie unseren Appell und rufen mit uns zum Handeln auf.

Die Unterdrückungen bedeuten nicht allein Entlassung oder gar Inhaftierung, sie zielen auch direkt darauf, den Menschen die Würde zu nehmen. Inhaftierte werden vorgeführt: In Unterwäsche und offensichtlich geschlagen. Ein Recht auf einen Anwalt ist ihnen entzogen. Den Toten wird ein Begräbnis nach islamischem Ritus verweigert – ein Tabubruch in der türkischen Gesellschaft. Berichte von Menschenrechtsorganisatione bestätigen Misshandlungen und Folter in Haft.

Erdoğan hat den Notstand ausgerufen und befristete die Europäischen Konvention für Menschenrechte aufgehoben.[2] Diese Rechtsakte verbunden mit dem erbarmungslosen Vorgehen von Polizei und Militär bedeuten das Ende von Demokratie und Rechtsstaat. Die Zahl der Betroffenen kann sich rasch erhöhen. Es wird nicht nur Konkurrenten aus dem religiösen Lager treffen, sondern Gewerkschafter, linke Intellektuelle und Kurdinnen und Kurden. Und die EU? Sie hält still und lässt verlauten, dass sie von der Türkei erwarte, sie werde zu den höchsten Standards bei Menschenrechten und Demokratie zurückkehren. Alle getroffenen Vereinbarungen blieben aber bestehen.

Der Punkt ist erreicht, an dem ein besorgter aber windelweicher Kommentar nicht mehr ausreicht. Wer Mitglied der EU werden will, muss die Werte teilen und sie achten. Die EU muss jetzt handeln und die Beitrittsverhandlungen auf Eis legen. Lassen wir die EU wissen, dass es uns reicht und wir eine klare Ansage an Erdoğan erwarten.

https://act.wemove.eu/campaigns/erdogan-genug

Unterzeichnen Sie unseren Appell und rufen mit uns zum Handeln auf.

Wir zerschneiden nicht das Band zu den Türkinnen und Türken in Deutschland, der Türkei oder anderswo – wir protestieren gegen eine türkische Staatsführung, die jedes Maß verloren hat.

Mika Leandro
und das gesamte WeMove-Team

PS: So sieht eine komplette Einschüchterung der Bevölkerung aus: Überall in der Türkei stehen Polizisten an öffentlichen Plätzen. Sie lassen sich die Smartphones geben, prüfen WhatsApp und Facebook auf Nachrichten, die sich gegen das Regime richten. Augenzeugen berichten: Einzelne werden rausgegriffen und abgeführt. Wir müssen aktiv werden und das tun, was uns möglich ist. Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition

https://act.wemove.eu/campaigns/erdogan-genug

 

[1] http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-07-20/erdogan-convenes-turkey-s-top-security-heads-as-purges-continue
https://www.theguardian.com/world/2016/jul/19/turkey-sacks-15000-education-workers-in-purge
[2] http://www.independent.co.uk/news/world/europe/turkey-coup-attempt-human-rights-president-erdogan-purge-turkish-military-a7148166.html

 

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit finanzieren helfen. Spenden

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Wir bewegen Europa … WeMove

es hat sich viel verändert in Europa, seitdem wir uns das letzte Mal an Sie gewandt haben. Das Brexit-Referendum war für viele von uns ein Schock, ein Schlag gegen die Ideale europäischer Solidarität und Freizügigkeit. Das Votum zeigt aber auch, dass sich die Europäische Union reformieren muss, damit wir Bürgerinnen und Bürger sie wirklich unterstützen können.

Mehr Demokratie und Transparenz sind nötig, und das macht unsere Bewegung wichtiger als je zuvor. Zusammen mit mehr als 321.162 Europäerinnen und Europäer haben Sie sich dafür eingesetzt, die EU besser zu machen. Dafür wollen wir uns bei Ihnen bedanken!

Gemeinsam haben wir in den letzten Wochen viel erreicht:

CETA: Wir haben einen Erfolg errungen, sind aber noch nicht am Ziel!

Die Europäische Kommission hat den Forderungen von uns Bürgerinnen und Bürger nachgegeben: Auch die Parlamente der Mitgliedstaaten werden nun über das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada abstimmen. Ein Alleingang der EU ist abgewendet.

In nur fünf Tagen haben bei uns und unseren Partnern mehr als 350.000 Menschen die Petition unterzeichnet! Unsere Forderung: Mit CETA darf sich die EU nicht über unsere demokratischen Rechte hinwegsetzen! Die Unterschriften übermittelten wir der Kommission kurz vor dem entscheidenden Treffen. Unser Druck hat gewirkt!

Wir sind aber noch nicht ganz am Ziel. Die Kommission will das Abkommen nämlich schon “vorläufig” in Kraft treten lassen, noch bevor die nationalen Parlamente zugestimmt haben. Erfahrungsgemäß dauert die Zustimmung der Parlamente Jahre. CETA soll so lange auch ohne ihr Votum gelten und die Länder vorläufig binden. Gegen dieses “vorläufige” Inkraftsetzen werden wir uns wehren und Druck auf die Mitgliedsstaaten ausüben..

Wir setzen uns weiter dafür ein, die undemokratischen Schiedsgerichte zum sogenannten “Investitionsschutz” zu verhindern. Falls Sie unsere Petition dazu noch nicht unterzeichnet haben – tun Sie es bitte jetzt!

https://act.wemove.eu/campaigns/sondergerichte
Monsantos Traum ist geplatzt: Glyphosat erhält keine Zulassung für 15 Jahre!

Seit vielen Monaten setzen wir uns dafür ein, dass das krebserregende Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in Europa verboten wird. Nun haben wir es geschafft, Monsantos Pläne weitgehend zu durchkreuzen.

Glyphosat hat die Neuzulassung für 15 Jahre nicht erhalten, die Monsanto so unbedingt wollte. Die notwendige Mehrheit der Mitgliedsstaaten wurde nicht erreicht. Stattdessen hat die Europäische Kommission eine “technische Verlängerung” von 18 Monate erlassen. In der Zeit soll das Mittel wieder einmal wissenschaftlich auf seine Schädlichkeit untersucht werden.

Jetzt ist es an der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zu prüfen, ob der Unkrautvernichter krebserregend ist. Sobald die Agentur ihre Bewertung vorgelegt hat, wird sich die Kommission erneut mit der Zulassung befassen. Wir werden dann zur Stelle sein und dafür sorgen, dass die Stimmen von uns Bürgerinnen und Bürger gehört werden.
Keine Patente auf Pflanzen!

Unserem Protest gegen die Patentierung von Tieren und Pflanzen haben sich außerordentlich viele Menschen aus Europa angeschlossen. Mehr als 820.000 Bürgerinnen und Bürger aus allen 38 Mitgliedsstaaten der Europäischen Patentorganisation erheben mit uns die Forderung, keine Patente auf Lebewesen zu erteilen. Lebewesen sind keine Erfindungen von Konzernen, sondern eine Gabe der Natur.

Die Regularien der EU und die Bestimmungen der Europäischen Patentorganisation (EPO) sehen ein solches Verbot längst vor. Trotzdem erteilt das Europäische Patentamt – entgegen diesen Regeln – Patente an Konzerne wie Bayer, Syngenta und Monsanto. Das werden wir nicht hinnehmen!

Im Juni versammelten sich mehr als 120 Aktivist/innen vor dem Patentamt, übergaben die Unterschriften und forderten einen Stopp dieses Rechtsbruchs. Der Verwaltungsrat der Patentorganisation schiebt die Verantwortung auf die  Europäische Union. Sie wird nun eine Klarstellung zum Patentrecht veröffentlichen – daran wird sich das Patentamt halten müssen. Wir werden sowohl der EU als auch dem Patentamt ganz genau auf die Finger schauen!

Unsere gemeinsamen Erfolge sind nur möglich, weil wir als Bürgerinnen und Bürger Europas vereint handeln. In den letzten Wochen haben wir uns gegen einige der mächtigsten Konzerne und Lobbyverbände Europas durchgesetzt und uns für Demokratie und soziale Gerechtigkeit stark gemacht. Danke, dass Sie sich mit uns engagiert haben.
Es gibt noch viel zu tun – gerade in diesen für Europa so schwierigen Zeiten. Wir haben allen 320.000 WeMove-Aktiven in Europa eine Umfrage geschickt. Wir wollen noch besser verstehen, welche Schritte wir gemeinsam angehen wollen. Wir werden Sie bald über die Ergebnisse informieren.

Klar, wir sind weiter ermutigt, uns für ein gerechteres und faires Europa für alle einzusetzen. Sie können uns dabei helfen – es sind die vielen kleinen aber regelmäßigen Spenden, die uns unsere Unabhängigkeit sichern.

https://www.wemove.eu/de/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=28
Mit den besten Grüßen,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Rom)
und das gesamte WeMove.EU – Team

PS: Falls Sie unser Engagement für ein besseres Europa regelmäßig unterstützen wollen: Das können Sie schon mit einem Betrag von zwei Euro pro Woche!

https://www.wemove.eu/de/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=28

Glyphodrama und Atom-Tragödie. Zwei Aktionen in Brüssel

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

das Glyphodrama geht weiter. Ein drittes Mal haben sich zu viele Mitgliedsstaaten der EU gegen das hochgiftige Ackergift Glyphosat ausgesprochen. Ein drittes Mal waren wir vor dem Versammlungsort und haben den Verantwortlichen vor Augen geführt, was Glyphosat täglich anrichtet: kranke Menschen, tote Tiere und eine verarmte Umwelt.

 

Wir sagen Danke!

Es ist ein unglaublicher Kraftakt, ein so weit verbreitetes Industrieprodukt wie Roundup von Monsanto wieder vom Markt zu bekommen. Aber in dem Drama um Glyphosat zeigen wir, dass wir dafür unsere Kräfte bündeln müsen: Umweltorganisationen, Abgeordnete im Europaparlament und wir Bürgerinnen und Bürger stehen zusammen ein.

Jetzt sind nur noch zwei weitere Schritte zu gehen, um ein komplettes Verbot von Glyphosat zu erreichen. Die Zeit wird knapp. Die Zulassung von Glyphosat endet am 30 Juni. Schritt eins: Die Kommission legt den Antrag auf Verlängerung der Berufungskommission vor. Dort entscheiden am 23. Juni die Mitgliedsländer. Bleiben diese bei ihrer Ablehnung, folgt Schritt zwei: Die Kommission kann sich gegen das Votum der Länder stellen und alleine eine Verlängerung entscheiden. Sie kann die Zulassung aber auch einfach auslaufen lassen.

Wir müssen den Druck aufrecht erhalten und wir werden die Mitgliedsländer auffordern, bei ihrer Ablehnung zu bleiben. Wir werden die Kommission drängen, Glyphosat nicht gegen den Willen von so vielen Menschen in Europa auf dem Markt zu belassen. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe:

Bitte unterstützen Sie uns dabei mit einer Spende regelmäßig.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=27

Atomkraft? Nicht mit unseren Steuergeldern

Mit unserer Atomkampagne sind wir sehr schnell über alle Grenzen aktiv geworden, als wir die EU-Komission auf einem neuen Abweg ertappten. In weniger als einer Woche haben mehr als 56 000 Europäer/innen dagegen protestiert, dass die Atomenergie wieder öffentlichen finanziert werden soll. Unsere aller Stimme wird damit schon am Anfang laut, zu einem Zeitpunkt, in dem die Entscheidungen erst im Entwurf vorliegen.

Während die EU-Umweltminister über die Energieunion verhandelten, waren wir mit unserem Partner und zehntausenden Unterschriften in Brüssel. Mitgenommen haben wir auch Ihre Kommentare von unserer Petitionsseite.

Wir waren zu schnell für die europäische Bürokratie. Auf die Schnelle wollte sich niemand mit uns treffen. Als ein Weckruf, dass mit uns auch in Zukunft zu diesem Thema zu rechnen ist, haben wir die Petition trotzdem übergeben und vereinbart, dass wir bald wieder in Brüssel sein werden. Damit wir dann den Verantwortlichen auch treffen können, haben wir formal um ein Treffen mit dem Kommissionar der Energie Union, Maroš Šefčovič, gebeten. Wir bereiten ein Geschenk für ihn vor: Ihre Unterschriften und Kommentare in einer Box mit hunderten gold-giftgrünen Schokotalern.

Wir sagen Danke!

Sie sehen, es wirkt, wenn Sie uns mit Ihrer Stimme unterstützen und je mehr wir sind, desto schwieriger ist es, uns zu ignorieren. Es ist gut, dass wir zusammen kommen. Diejenigen, die an ein besseres Europa glauben. Trotz allem.

Unsere unabhängige Arbeit und die Fähigkeit, sehr schnell zu reagieren, braucht Ihre Unterstützung.

Bitte unterstützen Sie uns dabei mit einer Spende regelmäßig.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=27

Herzlichen Dank vorab und schöne Grüße

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Olga Vuković (Rom)
und das gesamte WeMove.EU – Team

***

ICH  BIN  LUISE

Bayers Übermacht verhindern – Bitte helft, den Monsanto-Deal zu stoppen!

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

unsere Kampagnenplattform You Move Europe ist offen für Kampagnen von unten . Der Europaparlamentarier Sven Giegold hat mit einigen seiner Kolleginnen und Kollegen eine Kampagne gegen die Übernahme des Agrarkonzerns Monsanto durch die deutsche Bayer AG gestartet. Wir möchten Ihnen diese Kampagne vorstellen und zur Teilnahme empfehlen.

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

es ist der gefährliche Plan für einen neuen Mega-Konzern: Bayer will für mindestens 62 Milliarden Euro den US-Agrochemiekonzern Monsanto schlucken. Der Übernahmepoker läuft derzeit beim Feilschen um den Preis. Mit Eurer und Ihrer Hilfe können wir dies noch verhindern.

https://you.wemove.eu/campaigns/monsanto-deal-stoppen

Bitte unterstützt/unterstützen Sie dafür unseren europaweiten Appell mit Eurer/Ihrer Unterschrift!

Denn dieser Deal hätte fatale Folgen: Bayer könnte fast im Alleingang entscheiden, was auf unseren Felder wächst und somit auf unseren Tellern landet. Der Konzern würde den Saatgutmarkt beherrschen. Wettbewerb, Wahlfreiheit für die Erzeuger und die Artenvielfalt werden durch diese Mega-Fusion bedroht.

Die EU-Kommission kann diesen Deal über die europäische Fusionskontrolle verhindern. Schon jetzt muss sie eine strenge Prüfung ankündigen. Jetzt braucht es starkes Engagement aus der Zivilgesellschaft, um den Druck auf die Entscheidungsträger zu erhöhen.

Gemeinsam mit meinen Grünen Fraktionskollegen Martin Häusling und Michel Reimon habe ich eine Petition auf der europäischen Kampagnenplattform WeMove.eu gestartet. Andere Kolleginnen und Kollegen tragen die gleiche Peition in anderen Sprachen.

Bitte unterschreibt/unterschreiben Sie unseren Appell an die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und den Präsidenten des Bundeskartellamts, Andreas Mundt.

https://you.wemove.eu/campaigns/monsanto-deal-stoppen

Bitte unterzeichnet/unterzeichnen Sie hier die Petition

Vielen Dank vorab!

Mit grünen europäischen Grüßen

Sven Giegold

***

ICH  BIN  LUISE

Bayers Übermacht verhindern – Bitte helft, den Monsanto-Deal zu stoppen!

Sven Giegold

Bayers Übermacht verhindern – Bitte helft, den Monsanto-Deal zu
stoppen!

Link, um diese Information bei facebook/twitter zu verbreiten:
http://www.sven-giegold.de/2016/bayers-uebermacht-verhindern-bitte-helft-den-monsanto-deal-zu-stoppen/

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

es ist der gefährliche Plan für einen neuen Mega-Konzern: Bayer will
für mindestens 62 Milliarden Euro den US-Agrochemiekonzern Monsanto
schlucken. Der Übernahmepoker läuft derzeit beim Feilschen um den
Preis. Mit Eurer und Ihrer Hilfe können wir dies noch verhindern. Bitte
unterstützt/unterstützen Sie dafür unseren europaweiten Appell mit
Eurer/Ihrer Unterschrift! Hier:

https://you.wemove.eu/campaigns/monsanto-deal-stoppen

Denn dieser Deal hätte fatale Folgen: Bayer könnte fast im Alleingang
entscheiden, was auf unseren Felder wächst und somit auf unseren
Tellern landet. Der Konzern würde den Saatgutmarkt beherrschen.
Wettbewerb, Wahlfreiheit für die Erzeuger und die Artenvielfalt werden
durch diese Mega-Fusion bedroht. Die EU-Kommission kann diesen Deal
über die europäische Fusionskontrolle verhindern. Schon jetzt muss sie
eine strenge Prüfung ankündigen.

Jetzt braucht es starkes Engagement aus der Zivilgesellschaft, um den
Druck auf die Entscheidungsträger zu erhöhen. Gemeinsam mit meinen
Grünen Fraktionskollegen Martin Häusling und Michel Reimon habe ich
eine Petition auf der europäischen Kampagnenplattform WeMove.eu
gestartet. Andere Kollegen tragen die gleiche Peition in anderen
Sprachen. Bitte unterschreibt/unterschreiben Sie unseren Appell an die
EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, den
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und den Präsidenten des
Bundeskartellamts, Andreas Mundt.

Bitte unterzeichnet/unterzeichnen Sie hier die Petition:
https://you.wemove.eu/campaigns/monsanto-deal-stoppen

Vielen Dank vorab!

Mit grünen europäischen Grüßen
Sven Giegold

P.S.: Die Grüne Studie zur Konzentration auf dem Saatgut-Markt:
http://www.martin-haeusling.eu/themen/saatgut/564-konzentration-der-marktmacht-auf-dem-europaeischen-saatgut-mark.html

P.P.S.: Sie können hier selbst einstellen, zu welchen Themen Sie
Informationen von mir bekommen wollen:

http://www.sven-giegold.de:8080/r.html?uid=1.1no.11nz.4oq.kc72t8pol7
Wenn Sie Einladungen zu meinen Veranstaltungen in Ihrer Region bekommen
möchten, tragen Sie bitte auch Ihre Postleitzahl ein (nur in
Deutschland).

_________________
Sven Giegold MdEP
Ich freue mich über Unterstützung auf facebook & twitter:
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twitter: https://twitter.com/sven_giegold
Homepage: http://www.sven-giegold.de

***

ICH  BIN  LUISE

EU will neue AKW fördern. Nicht mit uns.

Heidelore Terlep

@ Thom
Vor vielen Jahren war ich als Gruendungsmitglied des „Dachverbandes fuer oekologische Lebenssicherung und zukunftsorientierte Umwelt“ auch mit den Machenschaften der Atomlobby vertraut. Wir konnten damals, mit anderen zusammen verhindern, dass das AK Zwentendorf in Betrieb genommen wurde.
Was die Atomlobby verschweigt:
Zur Freisetzung des Uran aus den Erzen wird mehr Energie benoetigt als ein AKW je produziert.
Das Endprodukt Plutonium wird zur Herstellung von A- Bomben benoetigt.
Die Betreiber der AKW sind vertraglich verpflichtet, das anfallende Plutonium an die USA zu liefern.
Das wesentlichste jedoch!!
AKW dienen ausschliesslich der Herstellung von Plutonium
Die CO2 Luege wurde aus oben genannten Gruenden in die Welt gesetzt.

***

LUISE

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WeMove.EU

die Mächtigen in der Europäischen Kommission haben der Atomindustrie ihr Ohr geliehen. Jetzt ist die EU auf dem Weg zurück ins Atomsteinzeitalter. Ein Zeitalter, das sowieso schon zu lange auf uns wirkt: Noch immer leben zu viele von uns im Radius einer Atomanlage im Betrieb.

Ein kürzlich geleakter Entwurf der Europäischen Kommission [1] zeigt deutlich, wie erfolgreich die Industrielobby bereits gewesen ist: Sie wollen tatsächlich wieder staatliche Unterstützung, um ihre unkontrollierbare Technologie marktfähig zu machen.

Am kommenden Montag, den 06. Juni, treffen sich die europäischen Energieminister in Brüssel. Wir wollen vor Ort sein und gegen die absurden Pläne protestieren. Wir fordern unsere Minister und die Kommission auf, der Atomindustrie keine neue Unterstützung in Aussicht zu stellen. Unsere Sicherheit und unsere Gesundheit muss wichtiger sein als die Profite der Atomenergieunternehmen.

Unterschreiben Sie unseren Appell. Keine Steuergelder für die Atomindustrie.

https://act.wemove.eu/campaigns/kein-geld-fuer-atom

Das geleakten Dokument wird als unverbindlich bezeichnet, ist aber enorm wichtig: Es soll die Europäischen Kommission bei ihren Entscheidungen über die Zukunft der Atomenergie leiten. Bisher ist die europäische Öffentlichkeit nicht an den Entscheidungen beteiligt. Unser Protest wird deutlich machen, dass es neben der Atomlobby eine laute Stimme gibt die sagt: “Keinen Cent mehr in die Weiterentwicklung dieser Hochrisikotechnologie.“

Atomkraft ist nicht nur ein extremes Sicherheitsrisiko – sie ist auch noch unbezahlbar teuer. Die Kosten sind so hoch und so schwer zu kalkulieren, dass sich die profitorientierten Energiekonzerne nur an sie heran wagen, wenn staatliche Subventionen fließen. Das geleakte Dokument ist ein Entwurf. Gut so! Das gibt uns die Möglichkeit, jetzt laut zu werden. Wehren wir uns den Anfängen.

Unterschreiben Sie unseren Appell. Keine Steuergelder für die Atomindustrie.

https://act.wemove.eu/campaigns/kein-geld-fuer-atom

Nach den schrecklichen Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben einige Regierungen in Europa die richtigen Konsequenzen gezogen und wollen aus der Atomkraft auszusteigen. In vielen Ländern wird auf erneuerbare Energien gesetzt, ein konsequenter Umstieg aus Atom und Kohle fehlt aber noch immer.

Wir wollen eine Europäische Union, die allen Staaten den Weg hin zu erneuerbaren Energien möglich macht. Energieformen, die sich wunderbar in Bürgerhand organisieren, dezentral betreiben und von vielen von uns besitzen lassen. Kohle und Atom funktionieren nur zentral und in der Hand von Unternehmen, die vor allem dadurch auffallen, dass sie ein Jahrzehnt Energiewende verpennt haben.

Unterschreiben Sie unseren Appell. Keine Steuergelder für die Atomindustrie.

https://act.wemove.eu/campaigns/kein-geld-fuer-atom

Wir wehren uns gegen Atomkraftbetreiber, die ihre Finger nicht von der Gefahrenzone lassen können. Wir wehren uns geen eine Europäische Kommisson, der es nicht gelingt die Weichen für eine erneurbare Energiezukunft zu stellen.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
und das gesamte WeMove.EU – Team

 

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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Was passieren kann, wenn wir in Europa zusammen halten.

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

Hallo SYLVIA ,

wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung! Dank Ihnen und unseren 305.000 anderen WeMove-Aktiven haben unsere Kampagnen einen spürbaren Einfluss in Europa. Sehr gerne (und ein bisschen stolz) berichten wir Ihnen die wichtigsten Ergebnisse.

Unser Kampf gegen Monsantos Pflanzengift in unserem Essen:

Unser Ziel: Die EU soll das umstrittene Pflanzengift Glyphosat nicht wieder für den Markt zulassen. Die Weltgesundheitsorganisation und mit ihr etliche unabhängige Wissenschaftler/innen stufen es als “wahrscheinlich krebserregend” ein.

Unsere Aktion: Letzte Woche haben wir die Entscheider mit unserem Protest in Brüssel überrascht. Ungestört wollten sie die Zulassung des Giftes diskutieren und abstimmen. Wir waren mit dem Glyphosat-Monster vor Ort und haben Ihnen unsere Petition mit 250.000 Unterschriften überreicht.

Das Ergebnis: Dank unseres gemeinsamen Drucks mit vielen internationalen Partnern wurde die Abstimmung zum zweiten Mal verschoben. Jetzt muss die Kommission vorlegen, wie es weiter geht. Wir werden die EU daran erinnern, dass hunderttausende Bürgerinnen und Bürger gegen Glyphosat protestieren.

Das Gemüse gehört uns allen!

Unser Ziel: Wir wollen verhindern, dass Monsanto, Syngenta und Co Patente auf unser tägliches Obst und Gemüse anmelden. Sie privatisieren damit, was natürlich wächst und allen gehört.

Unsere Aktion: Mehr als 65.000 Menschen aus ganz Europa haben sich unserem Protest gegen Syngentas Patent auf eine Tomate angeschlossen. Zusammen mit unseren Partnern haben wir den größten Masseneinspruch der Geschichte beim Europäischen Patentamt eingereicht.

Unser Plan: Wir werden bei der Sitzung des Amts am 29. Juni in München anwesend sein und unsere Petition mit mehr als einer halbe Millionen Unterschriften aus ganz Europa überreichen. Wir fordern, dass das Europäische Patentamt sich endlich an seine eigenen Regeln hält und keine Patente für Tiere und Pflanzen aus normaler Züchtung mehr ausstellt.

Hilfe in der Not darf kein Verbrechen sein

Unser Ziel: Wir fordern die Europäische Kommission auf, die Bestrafung von Flüchtlingshelfern und Lebensrettern in den Mitgliedsstaaten endlich zu unterbinden.

Unsere Aktion: Mehr als 50.000 WeMove-Aktive haben unseren Aufruf gegen die Bestrafung von Freiwilligen unterschrieben. Tausende haben sich über uns an dem öffentlichen Beratungsprozess der Europäischen Kommission beteiligt. Das ist ein öffentlicher Beteiligungsprozess, der vielen in der EU nicht bekannt und daher viel zu wenig genutzt ist.

Unser Plan: Wir werden unsere Unterschriften an die Verantwortlichen in der Europäischen Union überreichen. Wir überwachen, wie unsere Eingaben aus dem Beteiligungsverfahren behandelt werden. Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden.

Neu und gefährlich: Gesetz zu Geschäftsgeheimnissen

Unser Ziel: Wir wollten das neue EU-Gesetz zu Geschäftsgeheimnissen stoppen. Es bedroht Journalist/innen und ihre Informant/innen und es unterläuft unser Recht zu wissen, was Unternehmen wirklich anstellen.

Unsere Aktion: In nur wenigen Tagen sammelten wir zusammen mit unseren Partnern mehr als 280.000 Unterschriften. Wir überschwemmten Abgeordnete des Europäischen Parlaments mit Tweets und baten sie dringend, das Gesetz abzulehnen. Einen Moment hatten wir die Entscheidung auf der Kante, verloren aber im letzten Moment im Parlament und nun auch im Rat.

Unser Plan: Die neuen EU-Regeln müssen nun in nationales Recht überführt werden. Wir werden diese Prozesse begleiten und auf einzelne Mitgliedsländer der EU weiter Druck ausüben.

Keine Sondergerichte für Großkonzerne

Unser Ziel: TTIP und CETA dürfen internationale Unternehmen nicht erlauben, unsere Regierungen in geheim-tagenden, privaten Sondergerichten verklagen zu können.

Unsere Aktion: Wir haben unsere Forderung gegen Sondergerichte in einem öffentlichen Brief veröffentlicht – und direkt vor den Nasen der Verantwortlichen platziert: auf der Homepage der Financial Times, der größten Zeitung in der EU.

Unser Plan: Wir Bürgerinnen und Bürger Europas wollen über die von uns gewählten Abgeordneten bei den Entscheidungen zu TTIP und CETA beteiligt sein. TTIP Und CETA darf nicht an den nationalen Parlamenten vorbei entschieden werden. Wir konzentrieren unsere Arbeit darauf, unsere “europäische Stimme” zu Gehör zu bringen.

Unsere Aktionen wären ohne Ihre Unterstützung und ohne Ihr Engagement nicht möglich. Vielen herzlichen Dank!

Es gibt aber immer noch viel zu tun und Sie können uns dabei helfen! Unsere unabhängige und schnelle Arbeit ist nur aufgrund vieler regelmäßiger Spenden von vielen Leuten möglich.

Wir würden uns sehr freuen – ein Loch in den Bauch sozusagen -, wenn auch Sie unsere Arbeit regelmäßig fördern.

https://www.wemove.eu/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=2

Mit freundlichen Grüßen,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Rom)
und das gesamte WeMove.EU – Team

Spekulationen mit Lebensmitteln – nicht mit uns.

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

Hallo SYLVIA ,

ohne Nahrung können wir nicht leben. Immer noch fallen Millionen von Menschen jedes Jahr in Armut, verschulden sich und müssen hungern. Gleichzeitig wetten Banker auf Lebensmittelpreise. Sie erhoffen, ihren Profit zu erhöhen. Jetzt haben wir die Möglichkeit sie aufzuhalten.

Die EU kündigt endlich einen Plan an, mit dem Spekulationen auf Lebensmittel beschränkt werden sollen. Aber der Plan greift zu kurz: der jetzige Entwurf gibt skrupellosen Bankern zu viele Spielräume und schließt zu viele wichtige Produkte aus.

Der Juni wird der Schlüsselmonat im Kampf gegen Spekulationen auf Lebensmittel. Es gibt Bewertungsrunden, Treffen und Abtimmungen – alles Möglichkeiten, bei denen wir mit unseren mehr als 300.000 WeMove-Aktiven mit unserem Protest Einfluss ausüben können.

Bevor wir eine Kampagne starten, möchten wir Sie um Ihre Meinung bitten. Was meinen Sie? Sollten wir eine Kampagne zum Thema Spekulationen auf Lebensmittel starten?

Geben Sie Ihre Antwort auf nur eine Frage.

https://www.wemove.eu/de/umfrage-lebensmittelspekulation

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement und grüßen Sie herzlich

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Rebecca Baron (London)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Rom)
und das gesamte WeMove.EU – Team

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ICH  BIN  LUISE