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Neuigkeit zur Petition: Video: Das ist mehr als traurig – Bitte teilen!

https://www.change.org/p/bundesweites-wildtierverbot-im-zirkus/u/21395689

Holger Friedrich

Deutschland

19. Sep. 2017 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vor kurzem war ich im Bundestag und habe unsere Petition übergeben. Schaut mal, wie die CDU reagiert hat:
https://www.facebook.com/Change.orgDeutschland/videos/1625091717522937/ Das ist mehr als traurig!
Bitte verbreitet das Video auf Facebook nach Kräften, um den Druck zu erhöhen. Die nächste Bundesregierung muss das Wildtierverbot endlich durchsetzen.

Vielen Dank und herzliche Grüße
Holger Friedrich


 

 

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EINE NACHRICHT VON ANIMALS ASIA „Es ist schwer vorstellbar, dass die Beobachtung eines Tieres in einem Zirkus mehr Freude bereiten soll, als das natürliche Verhalten eines Tieres in der Wildnis zu sehen.

http://novoice.animalsasia.org/novoicenochoice/de

Warum also soll man Tiere aus ihrer angestammten Umgebung reißen und in eine fremde Welt stoßen? Warum muss man sie foltern und ihren Willen brechen, warum zwingen Kunststücke vorzuführen? Ich glaube, wir wissen alle instinktiv, dass Tierdarbietungen ganz einfach falsch sind.

Wir sollten auf unsere innere Stimme hören und danach handeln. Wir müssen den Tieren unsere Stimme leihen. Wir dürfen Tierdarbietungen niemals akzeptieren.
Jill Robinson, Gründerin und CEO von Animals Asia

 

All die Tierdarbietungen, die weltweit noch stattfinden, sind ein Verrat an den Tieren. Es wurden schon gigantische Schritte unternommen, aber wir sind noch nicht am Ziel.

Stoppen Sie Tierdarbietungen, wo immer Sie leben und unterstützen Sie die, die in ihrem Land für ein Ende dieser Praxis kämpfen. Gemeinsam können wir es schaffen und das Leid, das Tiere für unsere Unterhaltung ertragen müssen, ein für alle Mal beenden. In einem Land nach dem anderen.
Dave Neale, Tierschutzdirektor bei Animals Asia

NO VOICE NO CHOICE – GEBEN SIE DEN TIEREN EINE STIMME … SAGEN SIE NEIN ZU GRAUSAMEN TIERDARBIETUNGEN

http://novoice.animalsasia.org/novoicenochoice/de

DER SACHVERHALT

Zehntausende verängstigte Wildtiere werden in Zoos und Safariparks der ganzen Welt dazu gezwungen, die Massen mit unnatürlichen Tricks und Kunststückchen zu unterhalten. Hinter dem Vorhang jedoch, werden sie schlecht ernährt, misshandelt und vernachlässigt.

Die Methoden, Tiere zu den Darbietungen zu zwingen, sind brutal und grausam. Die meisten leben ohne tierärztliche Versorgung in kahlen Käfigen oder winzigen Zellen.

Zirkusse haben keinen Respekt vor den ökologischen und verhaltenstechnischen Bedürfnissen dieser Tierarten und kümmern sich nicht um Arterhaltung. Zu allem Überfluss sind diese Darbietungen auch noch vornehmlich an Kinder gerichtet. Tierquälerei ist eine schlimme Lektion für jedes Kind.

Neuigkeit zur Petition: Under Armour goon Hanes uses the Hippo carcass for arrow target practice!

https://www.change.org/p/under-armour-stop-promoting-the-slaughter-of-wildlife/u/21383746

Salty Dog

Pacific Palisades, CA

18. Sep. 2017 — UA goon Hanes (left) checking to see how far his arrows are penetrating the dead Hippo. The scientific thought patterns of a psychopath.
What are you doing, Under Armour?

#BoycottUnderArmour


 

 

Neuigkeit zur Petition: Übergabe

https://www.change.org/p/bedrohte-arten-geh%c3%b6ren-gesch%c3%bctzt-und-nicht-geschossen-und-wild-vor-unn%c3%b6tigem-leid-bewahrt/u/21291196

Katja Ley

Leverkusen, Deutschland

8. Sep. 2017 — Liebe MitstreiterInnen,

die Petition ist auf Stillstand. Ich habe mich nun entschlossen, diese an die entsprechenden Ministerien zu übermitteln. In der Hoffnung es ändert sich doch noch etwas an dieser eingefahrenen Lobbykultur, verbleibe ich mit lieben Grüßen und tausend Dank für die fleißige Unterstützung. Die Petition ist noch nicht geschlossen. Gerne kann sie jemand übernehmen der vielleicht noch über die Medien mehr erreichen kann.

Katja Ley


 

 

Neuigkeit zur Petition: Trophäenjagd – Die Antwort der Parteien

https://www.change.org/p/frau-dr-hendricks-stoppen-sie-den-import-von-jagdtroph%c3%a4en-gesch%c3%bctzter-tierarten/u/21218323

Dr. Christian Felix

Deutschland

31. Aug. 2017 — Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,

Ende Juli stellte ich sechs Parteien folgende Frage: „Unterstützt Ihre Partei ein Einfuhrverbot für Jagdtrophäen geschützter Tierarten?“ Die Antworten liegen nun vor: https://drive.google.com/drive/folders/0B1B9okJk1L3iN2h2aVB0TUF5T2c?usp=sharing

Als erste Partei äußerten sich die GRÜNEN: „Wir wollen die Einfuhrgenehmigungen von Jagdtrophäen, die der EU Artenschutzverordnung unterliegen, stoppen.“ Dies entspricht der zentralen Forderung vieler Umwelt- und Artenschutzverbände, etwa der von Pro Wildlife, IFAW, NABU.

Die CDU ist für eine stärkere Regulierung und bessere Kontrolle der Trophäenjagd, die sie nicht ablehnt. Sie beansprucht für sich, erreicht zu haben, dass die Jagd legal sein muss und effektiv überwacht wird.

Offenbar nicht richtig verstanden wurde die Frage von der CSU, denn sie antwortet zu einem anderen Themenkomplex.

Die FDP vertritt ganz unverblümt die Position der Jagdlobby, wie sie etwa der Deutsche Jagdverband proklamiert [1]. „Wir Freien Demokraten denken, dass eine nachhaltige Nutzung von Wildbeständen durch Jagtourismus [sic!] sogar das langfristige Überleben von Populationen und ganzen Arten sichern kann.“ Die FDP preist die Hobbyjagd mit dem euphemistischen Slogan „Schützen durch Nützen“ und meint, dieses „Prinzip“ lohne sich auch wirtschaftlich für die einheimische Bevölkerung.

Diese Meinung steht im klaren Widerspruch zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen [2, 3, 4]. Demnach ist der Jagdtourismus für die Jagdländer wirtschaftlich unbedeutend, erhält die lokale Bevölkerung an den hohen Zahlungen für die Abschusslizenzen keinen Anteil, beeinflusst die Trophäenjagd den Genpool der Tierarten negativ und beschleunigt deren Ausrottung. „Ideologische Pauschalverbote“ lehnt die FDP ab, ethische Vorbehalte gegen das Töten aus Spaß hat sie offenbar nicht. Vielleicht ist diese Haltung wenig überraschend für eine Partei, deren Vorsitzender Christian Lindner gerade erst den Jagdschein gemacht hat.

Die SPD zeigt sich widersprüchlich. Einerseits hebt der Parteivorstand hervor, dass „Umweltministerin Hendricks bei der EU Kommission eine Initiative eingebracht [hat], die auch die Einfuhr von Jagdtrophäen von nicht bedrohten Wildarten untersagen wollte.“ Anderseits hat Staatssekretär Flasbarth (SPD) in Vertretung der Umweltministerin bei der Übergabe dieser Petition die großzügige Praxis deutscher Behörden bei der Erteilung von Genehmigungen für die Einfuhr von Jagdtrophäen gelobt und als gut begründet bezeichnet, wofür er prompt Anerkennung vom Deutschen Jagdverband erhalten hat [1].

Die LINKE sieht „wie sich der hohe Jagddruck sowie die weit verbreitete Korruption und Missmanagement im Jagdbereich negativ auf gefährdete Arten auswirken“ und möchte ändern, dass Deutschland „eines der Haupteinfuhrländer für Jagdtrophäen CITES-geschützter Arten“ ist.

Zusammenfassend ergibt sich folgendes Bild: Zwei Parteien vertreten Positionen, die mit den Forderungen dieser Petition überwiegend im Einklang stehen. Zwei Volksparteien loben sich selbst, und eine Partei, die wieder in den Bundestag gewählt werden möchte, bekennt sich freimütig zum Jagdtourismus.

Noch ist Zeit bis zur Bundestagswahl am 24. September. Helfen Sie mit, dieses Thema größer zu machen. Schreiben Sie den Parteien Ihre Meinung zur Trophäenjagd, benutzen Sie dafür die unten genannten E-Mail-Adressen. Seien Sie deutlich, aber bleiben Sie immer sachlich und höflich.

Bringen Sie Ihr Befremden darüber zum Ausdruck, dass die Bundesregierung die Trophäenjagd unterstützt und Deutschland zum zweitwichtigsten Importeur von Jagdtrophäen gefährdeter Tierarten etabliert hat. Machen Sie klar, dass ethische Gesichtspunkte dagegen sprechen, die letzten Vertreter ihrer Art wegen der Profitgier einiger Weniger abzuschießen. Schreiben Sie, dass die Behauptung, die Trophäenjagd diene dem Artenschutz, jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Verweisen Sie auf die zahlreichen Studien zum Thema. Argumentieren Sie, dass mit dem Privileg einer reichen und gebietsfremden Elite der Jagdtourismus eine Form von Neo-Kolonialismus darstellt und einem mittelalterlichen Feudalwesen vergleichbar ist.

Gemeinsam machen wir das Thema zur Bundestagswahl groß!

Herzliche Grüße

Christian Felix

[1] www.jagdverband.de/content/nachhaltige-bejagung-ist-artenschutz
[2] https://portals.iucn.org/library/efiles/documents/2009-074-En.pdf
[3] www.hsi.org/assets/pdfs/economists-at-large-trophy-hunting.pdf
[4] www.ifaw.org/sites/default/files/IFAW_TrophyHuntingReport_UK_v2.pdf

E-Mail-Adressen der Parteien:

CDU: info@cdu.de
CSU: landesleitung@csu-bayern.de
SPD: parteivorstand@spd.de, Kontaktformular: www.spd.de/site/kontakt/
DIE LINKE: parteivorstand@die-linke.de, bundesgeschaeftsstelle@die-linke.de
GRÜNE: info@gruene-bundestag.de
FDP: info@fdp.de, fdp-point@fdp.de


 

 

Neuigkeit zur Petition: Bundesweites Wildtierverbot im Zirkus: Übergabe der Petition am 04.09.2017

https://www.change.org/p/bundesweites-wildtierverbot-im-zirkus/u/21205621

Holger Friedrich

Deutschland

30. Aug. 2017 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
es ist so weit: Am 04.09.2017 übergebe ich unsere Petition im Deutschen Bundestag.

Eigentlicher Ansprechpartner für diese Petition ist bekanntlich der Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung, Christian Schmidt (CSU).
Als wirklich tierschutzengagiert erlebe ich Herrn Schmidt aber leider nicht. Daher macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, unsere Petition nur an ihn zu überreichen. Unsere Unterschriften finden so schneller den Weg in den Papierkorb, als die Maus ihr Loch. Und dafür haben wir uns nicht engagiert.

Daher habe ich meine Strategie geändert und werde die Petition einzeln an CDU, CSU, SPD, GRÜNE, LINKE und FDP übergeben. Sollte es zu einem bundesweiten Verbot für Wildtiere im Zirkus kommen, dann nur durch das Engagement der Koalitionspartnerin/Koalitionspartnerinnen der CDU/CSU.

So der Plan. SPD, GRÜNE, LINKE und FDP haben die Entgegennahme der Unterschriften bestätigt. Die CSU teilte mit, dass Herr Schmidt die Petition aus zeitlichen Gründen nicht entgegen nehmen kann. Okay, das mag so sein. Es muss aber möglich sein, dass eine Stellvertreterin die Unterschriften in Empfang nimmt. Im Büro Kauder stellt sich die Situation dann nochmals anders dar: Auf meine Anfragen wird überhaupt nicht geantwortet. Auch das ist ohne Frage eine Aussage…..

Daher meine Bitte an euch: Schickt eine Mail an Herrn Schmidt und Herrn Kauder. Macht deutlich, dass ihr diese Ignoranz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern nicht akzeptiert. Bitte bleibt dabei sachlich und höflich; wir wollen uns nicht auf das Niveau bestimmter Zirkuslobbyisten begeben.

christian.schmidt@bundestag.de
volker.kauder@bundestag.de

Orgas, Verbände und Vereine: Bitte kommuniziert die Petition erneut in euren sozialen Netzwerken. Mit Sicherheit können so weitere Unterstützer*innen gewonnen werden. Ein paar wenige Tage verbleiben noch und diese müssen genutzt werden, um die Petition nochmals anzuschieben.

Und jetzt kommt nochmal eine große Herausforderung an uns alle: Zusammen müssen wir versuchen, viele weitere Unterstützer*innen für diese Petition zu gewinnen. Nur eine große Zahl von Bürger*innen kann die Politik beeindrucken. Scheitert unsere Petition, geht das Leiden der Wildtiere weiter. Und genau das wollen wir nicht. Daher müssen wir JETZT nochmals aktiv werden!

Deshalb bitte ich euch heute erneut darum, die Petition großflächig zu verbreiten. JETZT oder NIE. Wir sind eine große und starke Gemeinschaft. ZUSAMMEN schaffen wir das!!!! Aber halt nur ZUSAMMEN!!!

Bitte nutzt die wenigen noch verbleibenden Tage bis zur Übergabe der Petition. Die Tiere brauchen uns JETZT. NUR durch uns besteht für sie die Chance, dass ihr Leiden endlich ein Ende findet.

Herzliche Grüße

Holger Friedrich


 

 

Neuigkeit zur Petition: Meine persönliche Story

https://www.change.org/p/wildtierarche-rodgau-muss-erhalten-bleiben/u/21173098

Wildtierarche Rodgau g.e.V.

26. Aug. 2017 — Hallo, ich heiße Vladislav Altbregin und ich bin einer der Unterstützer der Wildtierarche Rodgau. Ich möchte Euch meine persönliche Story erzählen:

Vor ca. einem Jahr habe ich in meinem Garten zwei kleine Meisen gefunden. Eine war schon tot und die andere saß am Boden und hat gezittert. Das Vögelchen schaute mich an und ich habe verstanden, dass es von den Eltern aus ungeklärter Ursache zurückgelassen wurde. Also bin ich sofort ins Internet, um Hilfe zu suchen. Als Ergebnis folgten mehrere Anrufe bei Veterinärkliniken und Privatpersonen, die im Internet in den Fachforen als Experten auftraten.

Keine Klinik, keine Person, die ich angerufen habe, konnte mir helfen. Ich war schon am verzweifeln, denn der Zustand der kleinen Meise schien sich zunehmend zu verschlechtern. Das Vögelchen öffnete die Augen nicht mehr. Nun der letzte Versuch, dachte ich… Ich recherchierte weiter und fand eine Einrichtung namens Wildtierarche Rodgau ca. 70 km von mir entfernt. Anruf um kurz nach 20 Uhr wurde sofort von einer Frauenstimme beantwortet.

Wie es sich später herausstellte, war es Petra Kipper, die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Wildtierarche Rodgau. Sie hat mir angeboten, die geschwächte Meise bei mir abzuholen, nur brauchte sie Zeit, um auf dem Weg drei alleingelassene junge Füchse aus der anderen Einrichtung und ein paar kranke Vögel von anderen Privatpersonen zu holen, um sie in der Wildtierarche Rodgau weiter zu pflegen.

Da es näheliegend war, dass der kleinen Meise nur noch wenig Zeit zum Leben übrig blieb, habe ich Petra angeboten, dass ich selbst das Vögelchen bei der Wildtierarche vorbeibringen werde. Gesagt, getan und nach einiger Zeit saß mein kleiner Patient auf dem speziellen Tisch für Notfälle und wurde sorgfältig von Petra begutachtet. In der Zwischenzeit habe ich mich freiwillig als Tiertransport angeboten und habe auf meiner kleinen Reise drei junge Füchse und Dutzend kranke bzw. geschwächte Vögel bei verschiedenen Menschen abgeholt und sie dann später gesammelt in die Wildtierarche gebracht.

Alle fanden ihren Platz in dieser einzigartigen Einrichtung. Es waren so viele Tiere mit traurigen, aber hoffnungsvollen Augen und für alle war es genug Platz in der professionell ausgestatteten Station. Petra schien bei ihrem Werk, mich gar nicht zu beachten. Futter für die Vögel, Ausschau halten nach anderen Tieren inkl. Exoten… Wie managt diese Frau das alles, wie schafft sie es, mit so viel Energie und Elan den Bedürftigen zu helfen? Denn für viele Tiere ist sie die letzte Hoffnung. Schläft sie überhaupt? Das hat mich damals sehr beeindruckt. In einem ziemlich aufgeregten Zustand fuhr ich nach Hause und konnte dann lange nicht einschlafen…

Nach zwei Wochen habe ich Petra angerufen, um mich zu erkundigen, wie es meinem kleinen Patienten ginge. Sie erzählte, dass nach einer kurzen Pflegezeit der Vogel gestärkt und in einem gesunden Zustand freigelassen wurde. Diese Story ist also gut ausgegangen…

Da meine Gedanken in diesen zwei Wochen rund um die wundersame Begabung von Petra kreisten, habe ich sie gefragt, wie sie es schafft, das Ganze zu managen, wie käme sie damit klar. Sie erzählte mir, dass sie seit sehr vielen Jahren diesen 24-Stunden-Job ehrenamtlich macht, da sie schon seit ihrer Kindheit zu den Tieren hingezogen fühlte. Regenwürmer aus den Pfützen retten, damit sie nicht ertrinken, da hat sie noch gelacht… und ich auch.

Leider war das das letzte Mal, als ich sie lachen hörte. Was war passiert?

Das Veterinäramt des Kreises Offenbach schien die zuvor erteilten Freigaben zur Aufnahme von Tiernotfällen nicht weiter zu verlängern. Wie kann es sein, dachte ich es mir. Petra hat nach so vielen Jahren so viel Erfahrung, dass Veterinärärzte im ganzen Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus sie als absolute Expertin für Wild- und exotische Tiere empfehlen und Auskünfte bei ihr einholen. Wie kann es sein, dass Polizei und Feuerwehr nun ohne einen fachkundigen Ansprechpartner alleine mit den Notfällen gelassen werden? Wie kann es sein, dass Bürgerinnen und Bürger beim Sterben von Tieren hilflos zusehen sollen, da die Notfallaufnahme verweigert werden muss?

Das ist bestimmt ein Missverständnis, habe ich Petra vertröstet. Alles wird gut ausgehen, Kopf hoch!

Leider hat es sich nach ein paar Tagen herausgestellt, dass es doch die bittere Realität ist. Die Wildtierarche Rodgau darf nach so vielen Jahren keine Tiernotfälle mehr aufnehmen. Wohin dann mit den ganzen Tieren? Alles schien mir surreal und ich hoffte trotzdem auf das Einlenken der Behörde, denn Menschen sind von Natur aus barmherzig und rational, dachte ich mir damals…

Es kam anders und Petra schien mit jedem neuen Tag an der Grenze der physisch und psychisch Möglichem zu sein. Ich hatte ein Déjà-vu. Ich stand wieder hilflos da, wie vor einem Monat mit der kleinen Meise… Und keiner konnte mir helfen…

Was danach kam, ist ein beispielloser Versuch, die Wildtierarche Rodgau zu retten. Retten im Sinne des Tierschutzgedankes, denn eine Wildtierarche, die Notfälle nicht mehr aufnehmen darf, erfüllt ihre eigentliche Funktion nicht.

Unzählige Stunden der mühsamen und manchmal auch aussichtslosen Arbeit haben sich gelohnt. Es wurde diese Petition bei change.org und eine Crowdfunding-Möglichkeit bei EcoCrowd geschaffen. Menschen aus verschiedensten Bevölkerungsschichten mit einem Herzen an der richtigen Stelle hielten am Lebenswerk von Petra fest. Sie wollten die Wildtierarche Rodgau aktiv unterstützen.

Ich habe zwar nie eine solche Resonanz in der Bevölkerung erwartet, habe jedoch immer gehofft, dass es sich lohnt, für diese Sache zu kämpfen. Ich verneige mich vor zahlreichen Unterstützern der Wildtierarche Rodgau. Ich bin Euch allen zutiefst dankbar, denn Petra hat Eure Anerkennung wirklich verdient.

Die Arbeit an dem Projekt hat bei mir tiefe Spuren hinterlassen, denn wie kann es sein, dass es für eine eigentlich gesellschaftliche Selbstverständlichkeit mit so viel Aufwand und Kraft gekämpft werden muss? Dass die gesellschaftlichen Werte, die eigentlich selbstverständlich sind, verteidigt werden müssen? Dass Bürgerinnen und Bürger hinter uns stehen, die sogenannten Volksparteien jedoch nicht aktiv in das Geschehen eingreifen wollen oder können? Dass unsere Zukunft mit einer intakten Um- und Tierwelt von uns verteidigt werden muss? Die Antworten auf diese Fragen liegen leider nicht auf der Hand. Nach diesen sollte ja gefahndet werden. Wenn ich in den Spiegel schaue, wen würde ich dort sehen? Manchmal ist mir dieser Anblick sehr peinlich, es ist so wie ein Fremdschämen. Es ist einfach da und du kannst es nicht unterdrücken, niemals…

Zurzeit läuft ein gerichtliches Mediationsverfahren, wo im besten Fall beide Seiten einig sein werden. Es ist eine hohe Kunst, diese Einigkeit hervorzurufen, denn von dieser hängt nicht nur das Schicksal der Wildtierarche Rodgau ab. Von dieser hängt auch unsere Zukunft ab.
Denn ohne solche Menschen wie Petra Kipper würde unsere Welt um einiges ärmer. Ohne solche Menschen werden wir an das Gute in unserer Gesellschaft nicht mehr glauben wollen. Ohne solche Menschen werden wir unseren Kindern sagen müssen, dass wir den Kampf um unsere gesellschaftliche Pflicht, all die zu verteidigen, die sich nicht wehren können, verlieren mussten.

Bitte seid Euren Werten treu und unterstützt auch weiterhin unsere gemeinsame Arbeit für den Erhalt der Wildtierarche Rodgau!

In tiefer Dankbarkeit,
Herzlichst,
Vladislav Altbregin


 

 

Neuigkeit zur Petition: Under Armour Stock keeps dropping!

https://www.change.org/p/boycott-under-armour-until-they-stop-killing-wildlife-take-the-pledge/u/21032260

Ban Trophy Hunting

Pacific Palisades, CA

11. Aug. 2017 — GanderMtn. is out of business. Is Under Armour next? You would think so if you look at the stock price. Maybe saturating a nation with puke and camo colored gear was a bad idea?

It is only the sick minority that spend their time and money ending life.
Ty: Ian Giles