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Auch im Advent darf man die Politik nicht machen lassen… — ZEITPUNKT

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser

Für das Referendum gegen die Privatisierung von Pass und ID müssen bis Weihnachten noch 10’000 Unterschriften gesammelt werden. «Wir schaffen das», würde Angela Merkel sagen. Aber ganz von allein wird es nicht gehen.

Die drei wichtigsten Argumente:
Bundesrat und Parlament wollen einen historischen Systemwechsel: Private Unternehmen sollen in Zukunft den digitalen Schweizer Pass (E-ID) ausstellen und sensible private Daten verwalten.
1. Die Sicherung der Identität ist eine staatliche Aufgabe, die unter demokratische Kontrolle gehört.
2. Die elektronische ID würde in Zukunft auch für Gesundheitsdaten, bei Abstimmungen und Wahlen sowie bei der E-Steuerrechnung eingesetzt werden. An die Stelle des staatlichen Passbüros treten im Internet Grossbanken, Versicherungsgesellschaften und staatsnahe Konzerne.
3. Umfragen zeigen, dass weit über 80 Prozent der Bevölkerung den digitalen Pass vom Staat beziehen wollen.
Mehr Informationen zum E-ID-Referendum: https://www.e-id-referendum.ch
Hier können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen: 10-er Bogen, 5-er Bogen.

Es sind vor allem Handyvideos, die das Mobilfunknetz belasten und den Ausbau auf 5G quantitativ rechtfertigen (Anteil zwei Drittel). Mit 800 blockierten Baugesuchen ist der Ausbau allerdings praktisch zum Stillstand gekommen. Verantwortlich dafür ist der Verein «Schutz vor Strahlung» und sein «Antennenalarm». Seit dem Frühling haben sich 1600 Betroffene im Antennenalarm eingetragen. Sie erhalten bei Veröffentlichung eines Baugesuchs sofort eine Nachricht und Unterstützung beim Einreichen einer Einsprache.

Der Antennenalarm deckt rund die Hälfte der Baugesuche ab. Das ist ein sehr gutes Resultat, aber noch nicht genügend. Mobilfunkbetreiber reichen nämlich ihre Baugesuche gerne vor Ferien und Festtagen ein. Tragen Sie sich also in den Antennenalarm ein und helfen Sie mit, dass mit 5G nicht Fakten geschaffen werden, bevor die gesundheitlichen Auswirkungen erforscht sind und Rechtsgrundlagen geschaffen werden.

Man weiss im Moment nicht einmal, wie die erhöhte Strahlung der neuen adaptiven Antennen gemessen werden soll. Dies geht aus dem letzte Woche veröffentlichten Bericht der Arbeitsgruppe «Mobilfunk und Strahlung» hervor. Dazu mein ausführlicher Bericht «5G: Die heiklen Fragen bleiben»

Es gibt vernünftige Vorschläge zum strahlungsarmen Ausbau des Mobilfunknetzes. (Vorschlag der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Mobilfunk-Initiative. 80 Prozent des mobilen Datenverkehrs finden nämlich im Innern von Gebäuden statt, die durch Glasfaser besser und sicherer zu versorgen sind. Aber ohne Druck der Bevölkerung wird sich eine profit- statt gesundheitsorientierte Lösung durchsetzen. Und all dies, damit man sich noch mehr Partyvideos auf dem Handy anschauen kann …

Die Wirkungen elektromagnetischer Strahlung kann man übrigens selber testen. Eine Schulklasse in den USA hat das Wachstum von Pflanzen mit und ohne WiFi untersucht, mit einem beeindruckenden Ergebnis (kurzer Bericht und Video von 4 Minuten)
Die Privatisierung der elektronischen ID und die rücksichtslose Verbreitung der ungeprüften 5G-Technologie sind nur zwei Beispiele der schrankenlosen Macht des Geldes.

Wie die Macht des Geldes gebrochen werden kann, zeigt mein jüngstes Buch «Die Strategie der friedlichen Umwälzung».
Unser Rabattangebot (fünf Ex. mit 20 und zehn mit 30 Prozent Rabatt) vor zwei Wochen ist so gut angekommen, dass wir hier noch einmal darauf aufmerksam machen. Da es nicht über den Webshop, sondern nur in diesem Newsletter kommuniziert wird, verwenden Sie für eine Bestellung bitte diese eMail-Vorlage und verschenken Sie friedliche Umwälzung.

Phantasieg! Wie ein ganzes Dorf die Kraft der friedlichen Umwälzung nutzt, zeigt der Film «Das Wunder von Mals» von Alexander Schiebel, den man sich hier noch ein paar Tage lang kostenlos anschauen kann (nicht auf dem Handy bitte). Ein Mutmacher.

Vor ein paar Tagen sind wunderbare Süssigkeiten vom tiefsten Punkt der Erde bei uns eingetroffen: Datteln aus Jericho. Die Früchte von der Sorte «Medjool» stammen aus dem Projekt «adopt a palm», an dem sich einige Zeitpunkt-Leser beteiligt haben und schmecken exzellent. Die Packungen in verschiedenen Grössen eignen sich für Leute, die nicht mehr am weihnächtlichen Geschenkrummel mitmachen, aber trotzdem eine sinnvolle Kleinigkeit (mit grosser Wirkung in Palästina) schenken wollen. Mehr dazu: https://www.adoptapalm.com

In eigener Sache: Der Zeitpunkt im Buchformat hat seine definitive Form noch nicht gefunden. Wir wir feststellen mussten, wollen die die Leser mehr thematische Vielfalt und mehr Farbigkeit. Wir sind deshalb buchstäblich über die Bücher gegangen und haben das Konzept überarbeitet. Die nächste Ausgabe erscheint deshalb erst im Januar anstatt wie vorgesehen noch im Dezember. Die Geduld wird sich lohnen.

Danke, dass Sie bis hierhin gelesen haben. Ich wünsche

rundum alles Gute!

Christoph Pfluger, Herausgeber

PS: Wenn Sie die Buchvernissage der Strategie der friedlichen Umwälzung mit Daniele Ganser vom 17. Oktober verpasst haben, finden Sie hier einen Mitschnitt des anregenden Abends.

Neu im Zeitpunkt-Infoportal


Auf dem Mittelweg zwischen Glauben und Wissen
Sam Harris bietet einen interessanten Weg durch das philosophische Minenfeld zwischen Gehirnforschung und Mystik

Der schwarze Freitag verdunkelt das ganze Jahr
Der grösste Shopping-Event des Jahrs auf Pump: 48 Millionen Amerikaner stottern immer noch die Kreditkartenschulden der letzten Festtage ab.
«But Beautiful»: Ein Film über eine zukunftsfähige Welt
Erwin Wagenhofers neuer Film «But Beautiful» fokussiert aufs Positive. Er zeigt, dass es trotz Konflikten, Kriegen und Umweltzerstörung Menschen gibt, die dazu beitragen, dass die Erde ein lebenswerter Ort bleibt. Der Film läuft jetzt in Schweizer Kinos.
Gebana stösst den Kunden vom Thron
Wenn der Kunde König ist, fliessen die Profite in die Kassen der grossen Konzerne, die die Kunst der Verführung am besten beherrschen. Um der Natur und den Bedürfnissen der Produzenten in den Ländern des Südens besser gerecht zu werden, ändert der Fairtrade-Pionier Gebana nun die Regeln. Und siehe da: Alle gewinnen.
Der NetzBon ist wieder im Geschäft
Der NetzBon, die alternative Währung im Raum Basel, ist wieder erhältlich, pünktlich vor Weihnachten – zum Beispiel als Gutschein für Sprach- und Kochkurse, Lebensmittel, Reparaturen und Feldenkrais. Neu dabei ist das Leihlager Basel.

Bargeld, eine Frage der Freiheit
Hansjörg Stützle, Trainer für den Umgang mit Geld, erklärt, warum mit dem Bargeldverbot auch unsere Freiheit verschwindet und was wir tun können.
Ist das noch menschenwürdig?
Weil Appartments selbst für Wohngemeinschaften unerschwinglich geworden sind, praktizieren Studenten in Los Angeles und New York seit kurzem das sog. «capsule living».

Bücher für die nächste Welt

Was bleibt!? Das Beste aus 27 Jahren Zeitpunkt. 27 Jahre lang hat der ZEITPUNKT das Bild einer besseren, gerechten Welt gemalt. Er hat analysiert, kritisiert und appelliert, er hat geträumt, gespottet, gelobt und vernetzt – auf mehr als elftausend Seiten. Was hat es gebracht?
Mit Beiträgen von Andreas von Bülow, Dorothe Frutiger, Paul Dominik Hasler, Geni Hackmann, Leopold Kohr, Klaus Petrus, Christoph Pfluger, Roland Rottenfußer, Peter Russell, Juliane Sacher, Beat von Scarpatetti, Vandana Shiva, Harald Welzer und vielen anderen.

«Das AntWort – die Wahrheit des Absurden», das Buch von Anton Brüschweiler hat einen guten Start erlebt. Rund 600 Exemplare dieser humoristischen Textsammlung haben in den letzten Wochen Leser gefunden. Hier können Sie in dem Buch blättern. Die edition zeitpunkt hat vom Autor die Erlaubnis, dieses Buch ausdrücklich auch als Lektüre für das stille Örtchen anzupreisen. Wenn das keine Empfehlung ist!

«Frau-Sein allein genügt nicht» die ungekürzten Erfahrungen von Leila Dregger als Aktivistin für Frieden und Liebe

«Unverblümt», die aphoristische Denkprosa von Erwin Schatzmann, die auch in kleinen Häppchen enorm anregend wirkt

Wenn Sie noch ein paar Argumente für die Energiewende brauchen:
«Die Macht der schwachen Strahlung», Cornelia Hesses eindrücklich illustrierte Schilderung von dem, was uns die Atomindustrie verschweigt

«Das nächste Geld», für das ich selber meine ganze Schreibkunst mobilisiert habe, um Sie aus den zehn Fallgruben des Geldsystems zu führen.
Manchmal ist es hilfreich, die Probleme zu kennen, bevor sie einem auf den Kopf fallen.

Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)

Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (2 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:
Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

Ein Fest der Herzenskräfte — ZEITPUNKT

https://www.zeitpunkt.ch/ein-fest-der-herzenskraefte

Ein Fest der Herzenskräfte

Man müsste ein bisschen häufiger über den Röstigraben hüpfen, dann würde man entdecken, dass in der Romandie weniger für die Veränderung gekämpft wird. Stattdessen wird sie gefeiert. Das ist vermutlich wirksamer.
Zweimal im Jahr wird in Lausanne an der «7sky.life conncetion» die Veränderung gefeiert. (Foto: 7sky.life)

Ein Beispiel dafür ist die «7sky.life connection» aus Lausanne, die zweimal jährlich zutiefst inspirierende Abende organisiert. Im Format sind sie den TED-Talks nicht unähnlich, aber  mit zwei wesentlichen Unterschieden: Die jeweils vier Vorträge von 20 Minuten sind nicht einfach nur schlau, sondern machen Mut und feiern das Leben, das Mitgefühl und die gemeinsame Verantwortung für unseren geliebten blauen Planeten. Und als Intermezzi gibt es Musik und Tanz auf hohem Niveau.

Der letzte Abend vom 7. November im gediegenen Casino de Montbenon stand unter dem Motto «träumen und wagen» und brachte erstaunliche Menschen auf die Bühne, von denen man diesseits des Röstigrabens kaum Ahnung hat.

Marianne Sébastien (Foto: youtube)

Marianne Sébastien zum Beispiel vermittelt seit über 40 Jahren zahllosen Menschen mit ihren «freien Stimmen» (voixlibres.org) Mut und Selbstvertrauen, indem sie sie zum Singen bringt. 1,2 Mio. Kinder, vor allem in Bolivien, haben dank «voix libres» ein besseres Leben. Ihre Hilfsprojekte haben über zehntausend Kindern in Ländern des Südens eine Schulbildung ermöglicht, allein 2016. Hunderte von Frauen sind erfolgreich in die Selbständigkeit gestartet, über ein Dutzend kooperative Firmen entstanden. Voix libres steht auf Platz 58 der weltweit besten NGOs, Marianne Sébastien hat 2017 den int. Menschenrechtspreis erhalten – in der Deutschschweiz ist sie praktisch unbekannt.

Isabelle Bourgeois und ihr bunt bemaltes Wohnmobil, mit dem sie in ganz Europa positive Geschichten sammelt.

Ein faszinierender Mensch ist auch Isabelle Alexandrine Bourgeois. Nach ihrem Abschluss in politischen Wissenschaften war sie als Delegierte des IKRK unterwegs und stieg in den Journalismus ein. Sie berichtete für Fernsehen, Radio und Presse der Romandie aus aller Welt, nicht zuletzt aus Krisengebieten. Inmitten der Gräuel erlebte sie auch immer wieder humane Gesinnung: ein junger Iraker, der sich zur Verhinderung eines Anschlags einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in den Weg stellte oder ein amerikanischer GI, der seine Waffen niederlegte, um Kinder aus einem brennenden Haus zu retten. Als die Redaktionen in der Schweiz diese Geschichten der Menschlichkeit als uninteressant ablehnten, erlebte Isabelle Bourgeois ihren grossen Wendepunkt. Sie ist mittlerweile überzeugt, dass die Massenmedien die Welt viel schlechter darstellen als sie ist und damit unser Bewusstsein manipulieren, unsere Lebenskraft lähmen und die Verbindungen zwischen den Menschen belasten.
Sie kaufte sich ein Wohnmobil, machte sich auf die «route de joie» durch Europa und berichtete in Hunderten Blogbeiträgen und vielen Videos von den erstaunlichen Heldinnen und Heldes des Alltags, denen sie begegnete. Diese Menschen sind wunderbare Vorbilder der Menschlichkeit. Aber als Beispiele für die positiven Kräfte des Menschen können sie nur wirken, wenn die Medien auch über sie berichten.

Isabelle Alexandrine Bourgeois erhielt mehrere Preise für ihre Arbeit – auf der deutschen Seite des Röstigrabens ist sie praktisch unbekannt. Französisch, immerhin eine Sprache von Landsleuten, wird halt nur ungern gelernt und fast nicht mehr gesprochen. Im Januar erscheinen unter dem Titel «La route de la joie» ein Buch und ein Film über ihre Arbeit und ihre ansteckende Lebensfreude. https://joyfortheplanet.org

Claudio Alessi (rechts) hat schon 180 Behinderte in Kampfkunst ausgebildet. (Foto: no difference.org)

Ein Leuchtturm der Menschlichkeit ist schliesslich Claudio Alessi aus Genf, mehrfacher Karate-Weltmeister und Trainer der Nationalmannschaft. Mit der von ihm mitgegründeten Institution «no difference» bildete er bis heute 180 Behinderte in Kampfkünsten aus und vermittelte ihnen ein ganz neues Selbstbewusstsein. Die erstaunlichste Leistung gelang ihm mit einem Tetraplegiker, der weder Arme noch Beine bewegen konnte. Er war zunächst ratlos. Dann machte er ihm während dreier Jahre die grundlegenden Karate-Bewegungen vor, und das Wunder geschah: Er lernte, Arme und Beine wieder zu bewegen, wenn auch mit grosser Einschränkung. http://www.no-difference.org

Die Tetraplegikerin Kimka verzauberte den Saal mit ihrem Gesang. Rechts die Ogranisatorin des Abends, Coco Tache. (Bild: 7sky.life)

Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Sängerin und Komponistin Kimka. Sie wurde 1987 als Tochter einer Libanesin und eines Schweizer geboren und leidet an einer angeborenen Muskelkrankheit, die den Gebrauch ihrer Glieder mittlerweile verunmöglicht. Seit dem Alter von fünf Jahren singt sie. Ihre Karriere begann sie im Alter von 18 Jahren mit dem programmatischen Titel «Quand on veut, on peut» – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Mit einem solchen Satz ist man schnell einverstanden. Aber wenn man sich vorstellt, wie viel Hingabe ein Schicksal wie dasjenige von Kimka erfordert und wie einfach wir Nicht-Behinderte unser Leben gestalten, dann wird klar, wie unendlich viel wir von Menschen wie Kimka lernen können. Dies wird wohl auch nötig sein, wenn wir das Schicksal der Erde zum Guten wenden wollen. www.kimka.ch

Deutschschweizer Gutmenschen und ökosozial Engagierte würden einen solchen Abend vielleicht als etwas nett und unpolitisch taxieren. Aber das greift zu kurz. Die Lebensfreude und die Herzkräfte sind ein hervorragendes Transportmittel für die grundlegende Veränderung, die unser Planet braucht – davon ist die Coco Tache, die Organisatorin von 7sky.life überzeugt. Wer mithelfen will, die kritische Masse zu erreichen, soll am 4. Juni eine kleine Reise nach Lausanne machen und sich am nächsten Anlass von 7sky.life ein bisschen anstecken lassen. Jenseits des Röstigrabens gibt es einiges zu entdecken.

www.7sky.life/de
Die Website erzählt auf französisch, englisch und deutsch Mutmacher-Geschichten und vernetzt mit Projekten der Veränderung.

Christoph Pfluger ist seit 1992 der Herausgeber des Zeitpunkt. „Als Herausgeber einer Zeitschrift, deren Abobeitrag von den Leserinnen und Lesern frei bestimmt wird, erfahre ich täglich die Kraft der Selbstbestimmung. Und als Journalist, der visionären Projekten und mutigen Menschen nachspürt weiss ich: Es gibt viel mehr positive Kräfte im Land als uns die Massenmedien glauben lassen“.

Gebana stösst den Kunden vom Thron — ZEITPUNKT

https://www.zeitpunkt.ch/gebana-stosst-den-kunden-vom-thron

Wenn der Kunde König ist, fliessen die Profite in die Kassen der grossen Konzerne, die die Kunst der Verführung am besten beherrschen. Um der Natur und den Bedürfnissen der Produzenten in den Ländern des Südens besser gerecht zu werden, ändert der Fairtrade-Pionier Gebana nun die Regeln. Und siehe da: Alle gewinnen.

Wir kaufen Spargeln und Erdbeeren im Februar, Lebensmittel in kleinen Portionen und möglichst schönen Verpackungen. Alles zu jeder Zeit und genau in der Menge, die gerade bequem ist. «Es ist der Wunsch des Kunden», sagen die Grossverteiler. Der Kunde sei König und man müsse ihm dienen. Das ist falsch, sagen wir bei gebana. Deshalb entthronen wir den Kunden und ändern gleich noch ein paar weitere Regeln des globalen Handels.

Florierender Handel führt dazu, dass sich Länder entwickeln und die Wirtschaft wächst. Es entstehen vielfältige Angebote, die sich den Bedürfnissen der Konsumenten anpassen. Produktion, Lieferkette, Vertrieb, das ganze System wird effizienter, der Wohlstand nimmt zu. Leider wird dieser Wohlstand sehr ungerecht verteilt. Es gilt die Regel: «The winner takes it all»!

Mensch und Umwelt stehen in diesem System als Verlierer da. Ein System, das nur effizient ist bezüglich der Kosten. Die Schuld für die negativen Folgen dieses Handels schieben die verantwortungslosen Willensvollstrecker ihrem König Kunde in die Schuhe. Wie ein korrupter Hofstaat manipulieren sie ihn und können oft genug darauf zählen, dass ihr König gerne alles glaubt. Solange sein Leben im Luxus nicht gefährdet ist, schaut er weg.

Gemeinsam mit unseren Kundinnen ändern wir das. Gemeinsam ändern wir die Regeln des globalen Handels.
Regeln, die wir ändern:
1. Der Kunde ist König
2. Maximale Rendite und minimales Risiko
3. Konkurrenz belebt das Geschäft
4. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
5. Der Gewinner kriegt alles

1. Neue Regel: Wir verschicken unsere Früchte erst, wenn sie reif sind. Dabei zählt nur der Geschmack. Sinnlose Standards wie Grösse und Farbe sind bei uns kein Thema. // Unsere Kunden bestellen im Voraus und warten die Erntezeit ab. Dafür erhalten sie reife Produkte voller Geschmack.
Neue Regel: Wir verkaufen grosse Packungen, die direkt aus dem Herkunftsland kommen. Das spart neben Abfall auch Transportwege und ist effizient. // Unsere Kundinnen kaufen auf Vorrat oder teilen den Inhalt der Grosspackungen mit anderen.

2. Neue Regel: Wir riskieren viel, wo sonst kaum jemand investiert und schaffen durch lokale Verarbeitung Arbeitsplätze. // Unsere Kundinnen investieren in gebana. Das ist zwar riskant, dafür arbeitet ihr Geld aber für eine Wirtschaft mit Zukunft.

3. Neue Regel: Wir stellen unser Know-how auf unserer Plattform für Crowd-Projekte allen zur Verfügung, die unsere Vision eines gerechteren Handels teilen. // Unsere Kunden unterstützen Bauern und Verarbeiter mit ihrer Bestellung bei einem Crowd-Projekt.

4. Neue Regel: Wir wollen sozial und ökologisch immer besserwerden und betrachten Nachhaltigkeit ganzheitlich // Für unsere Kundinnen hat Einkaufen auch mit Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu tun.

5. Neue Regel: Wir teilen unseren Gewinn mit Mitarbeitern im Norden und Süden sowie unseren Kunden. Wir teilen unseren Umsatz mit den Bauernfamilien.

Video dazu:

In Burkina Faso beteiligen wir dieses Jahr 2553 Bäuerinnen und Bauern erstmals direkt an unserem Umsatz. Das heisst sie bekommen zusätzlich zum Preis für die rohen Cashewkerne (durchschnittlich etwa 65 Rappen pro Kilo), die sie uns liefern, 10 Prozent des Verkaufspreises (38 Franken pro Kilo).
Stand 22. November haben wir umgerechnet bereits 80’000 Franken an 1003 Bäuerinnen und Bauern ausgezahlt. 671 davon erhielten ihren Anteil via Zahlung über Mobiltelefon, der Rest in bar. Die verbleibenden 1550 Bauernfamilien zahlen wir noch vor Jahresende aus.
Die Bauernfamilien erhalten einen Betrag zwischen 7 und 164 Franken. Ausschlaggebend ist die Menge an Cashews, die ein ganzes Dorf liefert. Innerhalb eines Dorfes bezahlen wir allen Bauernfamilien den gleichen Betrag.
Wir werden diesen Ansatz Schritt für Schritt auf weitere Länder ausweiten.

Gebana: weltweit ab Hof

gebana ist Pionierin des Fairen Handels in der Schweiz. Heute arbeitet das Unternehmen in Burkina Faso, Togo, Benin, Brasilien und Griechenland mit Bauernfamilien zusammen und verkauft deren biologische Produkte direkt an Konsumentinnen in der Schweiz. Das Prinzip dabei lautet «Weltweit ab Hof» und bezeichnet möglichst direkte Wege von den Produzenten zu den Kunden, ausgezeichnete Produktqualität, Verzicht auf unnötige Verpackung und dafür möglichst viel Wertschöpfung im Herkunftsland. Im Mai 2016 lancierte gebana die „Plattform Marktzugang“. Auf der Online-Plattform können Kundinnen mit ihren Bestellungen Produzenten im Süden Exporte ermöglichen.

«But Beautiful»: Ein Film über eine zukunftsfähige Welt — ZEITPUNKT

https://www.zeitpunkt.ch/index.php/beautiful-ein-film-ueber-eine-zukunftsfaehige-welt

Erwin Wagenhofers neuer Film «But Beautiful» fokussiert aufs Positive. Er zeigt, dass es trotz Konflikten, Kriegen und Umweltzerstörung Menschen gibt, die dazu beitragen, dass die Erde ein lebenswerter Ort bleibt. Der Film läuft jetzt in Schweizer Kinos.
(Bild: zvg)

Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer ist bekannt dafür, dass er mit seinen Filmen fatale gesellschaftliche Entwicklungen in der Welt thematisiert. In «We Feed The World», «Let’s Make Money» und «Alphabet» geht es um menschliche Haltungen hinter Lebensmittelindustrien, Finanzsystemen und Bildungsthemen.

In seinem neusten Film «But Beautiful» sucht Erwin Wagenhofer das Schöne und Gute und porträtiert Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, ein gelungenes Leben aussehen? Ist ein «anderes» Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt.

Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein geistliches Oberhaupt mit Schalk und essentiellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit grossem Herz für die Jugend. Ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln: Sie alle zeigen Alternativen zur Ausweglosigkeit.

«But Beautiful» läuft seit Mitte November in den Schweizer Kinos.

MEHR DAZU

– Die Website zum Film
– Interview mit Erwin Wagenhofer zu «But Beautiful» (Video, 34.31 Min.)

Die Welt im Overdrive — ZEITPUNKT

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser

Die Welt geht in den Overdrive. Die Veränderungen folgen sich so schnell, dass wir als Individuen und als Kollektiv nicht mehr adäquat darauf reagieren können – schon erwischt uns das neuste Ereignis auf dem linken Fuss.

Ein aktuelles Beispiel muss als Illustration genügen: Der US-Senat hat vorgestern ein Gesetz verabschiedet, in dem er die Aufständischen in Hongkong unterstützt. China hat dies – wohl zu Recht – als Einmischung in seine inneren Angelegenheiten bezeichnet und «resolute Gegenmassnahmen zur Sicherstellung seiner nationalen Souveränität, Sicherheit und Entwicklung» angekündigt.

Das Gesetz ist erst noch ein Entwurf, der vom US-Repräsentantenhaus (mit einer eigenen Version) bereinigt und dann vom Präsidenten unterschrieben werden muss. Nichtsdestotrotz sind die Werte von US-Futures und des Yuan zusammengebrochen und schaffen eine neue, noch härtere Wirklichkeit. Wenn das Gesetz schliesslich in Kraft tritt, hat sich die Welt schon wieder so verändert, dass es bereits veraltet ist.

Was tun, wenn uns das Tempo der Veränderung über den Kopf wächst? Augen zu und durch? – kann man machen, auf eigene Gefahr. Unsere Einflussmöglichkeiten scheinen ohnehin gering.

Wenn sich alles bewegt und wir die Kontrolle zu verlieren drohen, würde ich zwei Dinge vorschlagen:
• Auf die innere Stimme hören und der eigenen Wahrheit vertrauen.
• Und, was das Kollektiv betrifft: den stabilen Punkt finden, nach dem sich alles ausrichtet. Im Auge des Hurrikans, der sich m uns aufbaut – es wird Sie nicht erstaunen – steht das Geld, das bekanntlich die Welt regiert und auch tief in unser Leben wirkt. Es zwingt zu ewigem Wachstum, bewirkt eine unsichtbare Umverteilung und ruft immer schärfere Konflikte hervor.

Wenn wir zur Ruhe kommen wollen in einer Welt im Overdrive, müssen wir also die Macht des Geldes zuerst anerkennen und dann zähmen: in unserem Leben, aber auch in der Menschheitsfamilie. Wie das gehen könnte, habe ich in der «Strategie der friedlichen Umwälzung» skizziert.

Das Buch hat von den Leserinnen und Lesern erfreulich viel Zustimmung bekommen (wenn auch noch nicht von den Medien) und zu vielen Nachbestellungen geführt. Offenbar halten viele ein bisschen friedliche Umwälzung für ein passendes Weihnachtsgeschenk – wir auch.

Deshalb bieten wir Ihnen fünf Exemplare mit 20 und zehn mit 30 Prozent Rabatt. Eine Rabattbestellung ist online nicht möglich. Verwenden Sie dazu diese eMail. Das Angebot gilt bis 21. Dezember. Aber vermutlich ist es eine gute Idee, seine Weihnachtsgeschenke bis Ende November erledigt zu haben. Dann kann man den Advent erst richtig geniessen.


Die Buchvernissage mit Daniele Ganser vom 17. Oktober war mit über 200 Besucherinnen und Besuchern ein voller  Erfolg. Falls Sie nicht dabei sein konnten, finden Sie hier einen Mitschnitt des anregenden Abends.

Ich wünsche rundum alles Gute und bleibe

mit herzlichen Grüssen

Christoph Pfluger, Herausgeber

Neu im Zeitpunkt-Infoportal

Internationale Kampagne: Hände weg vom Iran!
Die zunehmenden Spannungen im Nahen und Mittleren Osten haben Friedensfreunde veranlasst, die internationale Kampagne «Hands Off Iran» zu initiieren. Die Petition dazu kann online unterschrieben werden.

Welche Bildung wünschen wir uns für kommende Generationen?
«Shola» ist altgriechisch und bedeutet «Musse». Wurden Kinder und Jugendliche vor 3000 Jahren mit dieser Haltung unterrichtet – oder besser: gefördert? Was wird aus Kindern, die kaum Aufgaben auf Arbeitsblättern lösen, sich nicht an Noten messen und kaum Rechnungsstöckli durchfuttern müssen?
Weniger Fehler, dank Meditation

20 Minuten täglich reichen.

Urbane Waldgärten erobern die Grossstädte
Waldgärten dürften die wohl ältesten Anbausysteme der Menschheit gewesen sein. Deutsche Forscher wollen sie in Grossstädten wieder etablieren – und sie können auch im Hausgarten aufgebaut werden.
Bevölkerung reduzieren statt Wirtschaft ändern?

Ein neuer Weckruf von Klimawissenschaftlern macht noch dramatischere Prognosen und fordert die Reduktion der Bevölkerung. Ist das plausibel?

Matrifokalität: Mütter im Zentrum

Frauen sind nicht die besseren Menschen. Aber sie haben die bessere Zivilisationsform hervor gebracht: die matrifokale. Ein Plädoyer für eine Gemeinschaftsform, die danach strebt, dass es allen gut geht.
Ein Fest der Herzenskräfte

Man müsste ein bisschen häufiger über den Röstigraben hüpfen, dann würde man entdecken, dass in der Romandie weniger für die Veränderung gekämpft wird. Stattdessen wird sie gefeiert. Das ist vermutlich wirksamer.
Die Strategie der friedlichen Umwälzung: Stimmen aus der Community
Folge 1
Folge 2
Folge 3

Hinweise


Die Agenda, um durch die Zeit zu surfen
Die Mayas hatten ein zyklisches Verständnis der Zeit und entwickelten einen Kalender mit 13 Monaten, der es den Nutzern ermöglicht, die Qualität der Zeit in ihrer Planung zu berücksichtigen. Um die Synchronisation des Maya-Kalenders mit unserem «normalen» Kalender zu erleichtern, hat der Solothurner Grafiker und Maya-Kalender-Fachmann die «Zuvuya-Agenda» entwickelt und gestaltet, die jetzt schon in dritter Auflage erscheint.
Weitere Informationen: http://www.zuvuya-agenda.ch
kostenlose Schnupperagenda 2020: http://www.zuvuya-agenda.ch/wp-content/uploads/2019/09/MZAgenda_2020_E-Book.pdf
oder auf dem Videokanal: http://www.vimeo.com/zuvuya
Slow-Food-Markt Basel

Am Samstag, 23. November 2019, findet in der Markthalle Basel der 2. Slow-Food-Markt statt. Die Besucher erwartet neben den Marktständen ein spannendes Rahmenprogramm mit Führungen, Präsentationen und Kochveranstaltungen. Am Slow-Food-Stand können sie sich über die Ziele von Slow Food informieren, die Slow-Food-Piazza lädt zum Verweilen, Essen und Trinken ein. Zusätzlich sorgen die Markthallenstände wie jeden Samstag für ein vielfältiges Essensangebot.

Samstag, 23. November 2019, 10 bis 16 Uhr, Markthalle Basel

Mehr Infos: https://www.altemarkthalle.ch/events/slow-food-markt-2019/

Anton Brüschweiler liest aus «Das Antwort – die Wahrheit des Absurden”

24. Nov.: Bären, Sumiswald. 17.00 Uhr. Musikalische Umrahmung: PlusMinus Acht.

 

Herz oder Geld? Über die Zukunft der Ökonomie. Peter Wallimann im Gespräch mit der Ethikerin & Ökonomin Melanie Gajowski, zu Kaffee und Kuchen.

Sonntag 24. November 2019, 14.30 – 16.00 h, WBB GALLERY, Trittligasse, 8001 Zürich, https://www.wbb.org/goldgespraeche/


Kauf-nix-Tag

Als Gegenbewegung zu Black Friday und Cyber Monday findet am 30. November 2019 der Kauf-nix-Tag statt. Vom 27. November bis 2. Dezember laden Veranstaltungen zum Verzicht auf Konsum und zum nachhaltigen Umgang mit Gütern ein – zum Beispiel in Bern, wo es unter anderem eine Filmvorführung («The Green Lie»), Kleidertausch, Repair Café, Alpin Flohmi sowie Workshops zu Upcycling und Furoshiki (Tücher anstatt Geschenkpapier) gibt.

Mehr Infos: https://kaufnix.ch/programm/

Dialog-Workshop: Persönlicher Raum – Innere Dialog-Arbeit

Geht es dir in deinem Gesprächen oftmals so, dass du das was du eigentlich vermitteln möchtest in deinem inneren Chaos stecken bleibt? Hast du oftmals den Wunsch, etwas Wichtiges mitzuteilen, jedoch fehlt dir der Wortschatz oder der richtige Ausdruck dafür? Inspiration, Übungen und Tools dazu liefert der Dialog-Workshop von Collaboratia Helvetica (Teil 1 von 4).

Samstag, 30. November 2019, 10 bis 18 Uhr, Spielraum, Wylerringstrasse 36, Bern.

Mehr Infos: https://www.collaboratiohelvetica.ch/event-agenda/2019/7/13/dialogue-learning-day-9trbt

Kurs «Permakultur in der Schweizer Landwirtschaft»

Am 5. und 6. Dezember 2019 findet an der Bio-Schule Schwand in Münsingen ein Kurs über Permakultur in der Landwirtschaft statt. Fachleute und Laien sind willkommen – Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Donnerstag, 5., und Freitag, 6. Dezember 2019

Mehr Infos: https://www.zeitpunkt.ch/kurs-permakultur-der-schweizer-landwirtschaft

Bücher für die nächste Welt

Was bleibt!? Das Beste aus 27 Jahren Zeitpunkt. 27 Jahre lang hat der ZEITPUNKT das Bild einer besseren, gerechten Welt gemalt. Er hat analysiert, kritisiert und appelliert, er hat geträumt, gespottet, gelobt und vernetzt – auf mehr als elftausend Seiten. Was hat es gebracht?
Mit Beiträgen von Andreas von Bülow, Dorothe Frutiger, Paul Dominik Hasler, Geni Hackmann, Leopold Kohr, Klaus Petrus, Christoph Pfluger, Roland Rottenfußer, Peter Russell, Juliane Sacher, Beat von Scarpatetti, Vandana Shiva, Harald Welzer und vielen anderen.

«Das AntWort – die Wahrheit des Absurden», das Buch von Anton Brüschweiler hat einen guten Start erlebt. Rund 600 Exemplare dieser humoristischen Textsammlung haben in den letzten Wochen Leser gefunden. Hier können Sie in dem Buch blättern. Die edition zeitpunkt hat vom Autor die Erlaubnis, dieses Buch ausdrücklich auch als Lektüre für das stille Örtchen anzupreisen. Wenn das keine Empfehlung ist!

«Frau-Sein allein genügt nicht» die ungekürzten Erfahrungen von Leila Dregger als Aktivistin für Frieden und Liebe

«Unverblümt», die aphoristische Denkprosa von Erwin Schatzmann, die auch in kleinen Häppchen enorm anregend wirkt

Wenn Sie noch ein paar Argumente für die Energiewende brauchen:
«Die Macht der schwachen Strahlung», Cornelia Hesses eindrücklich illustrierte Schilderung von dem, was uns die Atomindustrie verschweigt

«Das nächste Geld», für das ich selber meine ganze Schreibkunst mobilisiert habe, um Sie aus den zehn Fallgruben des Geldsystems zu führen.
Manchmal ist es hilfreich, die Probleme zu kennen, bevor sie einem auf den Kopf fallen.

Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)

Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

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Solothurn 4500

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Friedliche Umwälzung – was denken SIE? — ZEITPUNKT

 

Liebe Leserinnen und Leser

Ganz herzlichen Dank für das zahlreiche Feedback, das auf die «Strategie der friedlichen Umwälzung» eingegangen ist.

Da es sich um einen Entwurf handelt, scheint es mir wichtig, den Vorschlag in der Diskussion weiter zu entwickeln. Wir möchten gerne in der nächsten Ausgabe des Zeitpunkt damit beginnen, später in passender Form auch online.

Bitte schicken Sie uns Ihre Gedanken, Ihre Kritik und Ihre Verbesserungsvorschläge zur friedlichen Umwälzung bis kommenden Montag, 4. November an redaktion@zeitpunkt.ch. Wir behalten uns sprachlichen Feinschliff und bei längeren Texten Kürzungen vor.

Wir alle merken mehr oder weniger deutlich, dass wir mit einzelnen Massnahmen nicht wirklich weiterkommen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Mit CO2-Steuern und Verschmutzungsrechten ist das Klimaproblem nicht zu lösen, das uns der neoliberale Kapitalismus mit seinem Wachstumszwang beschert hat – und dessen Teil wir sind.

Ganz statt bloss ganzheitlich könnte man die Erkenntnis bezeichnen, die sich langsam ausbreitet. Einen ersten Versuch, gewissermassen aufs Ganze zu gehen, wagt das Forum Neustart Schweiz vom kommenden Samstag, 2. November in Basel.

Im Zentrum steht die organische Nachbarschaft, die das Wichtigste, was der Mensch zum Leben braucht, in Pantoffeldistanz bietet: Gemeinschaft, Unterhaltung, Versorgung, Privatsphäre. In einer solchen Nachbarschaft, das zeigen Studien, lässt sich mit 2000 Watt bestens leben.

Damit ein solches Ganzes entstehen kann, braucht es Zusammenarbeit. Dies will das 1. Forum Neustart Schweiz in Gang bringen, das der Verein Neustart Schweiz zusammen mit dem Zeitpunkt organisiert. Wir haben drei praxisstarke ReferentInnen eingeladen. Sieben Arbeitskreise vertiefen das Erfahrene (Programm).

Die Tagungsgebühr beträgt bescheidene 75 Franken (für Zeitpunkt-Abonnenten Fr. 60.–). Da die Anmeldefrist für das Food Save-Mittagessen schon abgelaufen ist, müssen Sie sich in den Restaurants vor Ort selber verpflegen.

Eine Garantie für einen Erfolg gibt es nicht, aber dass Sie viele interessante Menschen kennenlernen werden, die auch nicht mehr auf die Politik und die grossen NGOs warten mögen. Über 120 Leute haben sich bis jetzt angemeldet. Es wird bestimmt ein spannender Tag.

Ich freue mich, wenn Sie dabei sind und bleibe

mit herzlichen Grüssen

Christoph Pfluger, Herausgeber

PS: «Die Strategie der friedlichen Umwälzung» ist jetzt auch als e-Book erhältlich. (€ 8.99) Auslieferung: Syntropia. Download hier.

Neu im Zeitpunkt-Infoportal

Martin Vosseler, eine Lichtgestalt der Umwelt- und Friedensbewegung
Der «Mitweltarzt» und Solarpionier ist einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen

  Am 1. November ist WeltVeganTag
Am 1. November findet zum 26. Mal der WeltVeganTag statt. Und das ist nur der Anfang: Verschiedene Anlässe im November bieten Einblicke die vegane Küche – zum Beispiel in Bern, wo der Verein «Tier im Fokus» zweimal monatlich ein «Vegan Meet & Eat» veranstaltet.
Die neue Welt erscheint vor uns
Es ist ein Moment, den es nur ein- oder zweimal im Jahrhundert gibt: Eine neue Weltordnung zeichnet sich ab. Die offiziellen Erklärungen und Interpretationen von Journalisten entsprechen eindeutig nicht mehr den Ereignissen, die sich abspielen
Wege zum Frieden
«Erinnern wir uns daran, dass Menschen Sklaverei und Piraterei abschafften – und ebenso können wir Militarismus und Krieg abschaffen»: Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire über den Wandel zum Frieden und die Rolle neutraler Staaten.
Sogar der IWF sieht einen Crash kommen
40 Prozent aller Unternehmensschulden an der Wall Street und der Londoner City könnten bei einer Rezession ausfallen. Davor warnt der «Global Financial Stability Report» des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom 1. Oktober.

Trump wendet sich offen gegen den militärisch-industriellen Komplex
Trump beruft sich für den Rückzug der USA aus Syrien explizit auf eine berühmte Warnung von Eisenhower vor der Macht des militärisch-industriellen Komplexes. Erstaunlich.

Nachhaltigkeit braucht systemische Intelligenz
Am liebsten würden die jungen Leute einfach alles verbieten, was als Übel in der Welt zu sein scheint – Plastik, klimaschädliche Maschinen, Fleischfabriken. Aber mit Verboten allein lassen sich die wenigsten Probleme lösen.

Hinweise

30. Oktober, Kino Odeon Brugg: Widerstand, Protest – wie weit können und sollen die neuen Bürger-Bewegungen gehen? Film und Diskussion
Das Cinema Odeon in Brugg zeigt den brandaktuellen Dokumentarfilm «Die rote Linie» der deutschen Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf. Der Film berichtet hautnah über die Aktionen von Umweltgruppen gegen die Abholzung des Hambacher Forstes in Norddeutschland. Florian Kasser, Campaigner Greenpeace Schweiz, stellt sich darauf  kritischen Fragen. Diskutieren Sie mit! Beginn: 18.00 Uhr.
Odeon Brugg, das Kulturhaus beim Bahnhof, Bahnhofplatz 11, 5200 Brugg. 056 450 35 65; www.odeon-brugg.ch
Am 31. Oktober 2019 findet im Technopark Zürich der «Energie Startup Day statt, mit 40 Startups aus den Bereichen Energie, Cleantech, Mobilität und Smart Buildings. Der Anlass richtet sich vor allem, aber nicht nur, an Investoren. https://www.energy-startup-day.ch

 

Sonntag, 3. November, 11 Uhr, Albisrieden

Zero Waste: Tara Welschinger und Martin Schiller

Tara Welschinger und ihr Team haben mit dem «ZOLLFREI» ein Zero-Waste-Laden-Cafe eröffnet, im Freilager in Albisrieden. Und Martin Schiller, in Albisrieden aufgewachsen und Mitbegründer des Vereins «Grassrooted», schaut dafür, dass weniger Essbares in den Abfall und das Thema unter die Leute kommt. Ein Gespräch mit zwei engagierten Menschen, die für sich ein zukunftsfähiges Konsumverhalten gefunden haben. Weitere Information: www.heuwender.ch

9. November 2019: «3. Öffentlicher Schweizer Wirtschaftsgipfel»

Multidimensionale Lösungen – Gegenwart und Zukunft verbinden

Ziel: in einem öffentlichen Zusammenkommen zwischen Vertretern der Politik, der Unternehmer und der weiteren Bevölkerung, Lösungsperspektiven und Grundwerte zu besprechen, die zu einer interaktiven Wirtschaft hinführen, in der sich alle Beteiligten mit Freude, Sinn und Verantwortung einbringen können.

Rathaus Bern Datum: Samstag 9. November 2019 / 09:15, https://wigi3.ch

Der Kulturpark Zürich lanciert in seiner Reihe „neue Wirtschaftsmodelle“ das Thema GELD und Nachhaltigkeit.

Donnerstag 31.10.19, 18:30, Nachhaltiges Geld für eine nachhaltige Zukunft oder können die Nachhaltigkeitsziele der UNO mittels Parallelwährungen finanziert werden, Publikumsveranstaltung mit Prof. Stefan Brunnhuber, Weltakademie der Wissenschaften, Claudio Gisler, WIR-Bank, Domagoj Arapovic, Bank Raiffeisen und Jens Martignoni, Geldexperte (Moderation)

Informationen und Anmeldung hier: https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-10-31

31.10.19, 13:00-17:30, Intensiv-Fachtagung Money and sustainability – Neue Währungen als Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz mit Prof. Stefan Brunnhuber, Weltakademie der Wissenschaften, Christian Gelleri, Chiemgauer, Deutschland und Will Ruddick Grassrootseconomics Kenya, Weitere Informationen und Anmeldung: mail@flexibles.ch

https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-10-31-1

Am 2. November 2019 findet im Schreibhaus Burgdorf an der Mühlegasse das diesjährige Schreibhausfest statt. Türöffnung ab 16 Uhr. Die erste Leserunde startet um 17 Uhr – und dann dauert das Fest mit vielen Wechseln und Zwischenspielen, mit Suppe und Brot, mit Wörtern und Bildern und mit performativen Taten bis in die Nacht.

Gelesen wird aus Texten, die in diesem Jahr im Schreibhaus entstanden sind. Die Texte sind gut geworden, weil sie mutig, spontan, frisch und ungefiltert aus dem Schreiben heraus entstanden sind.

https://schreibhaus.blog/#post-1064
15.11.19  13:00-18:00, Kulturpark Zürich. Spiel-Workshop «Ein neues Wirtschaftsmodell (spielend) erleben., Eine Einführung in eine alternative Währung und eine mögliche zukünftige Wohn- und Lebensform (anlässlich des Internationalen Planspieltages 2019), Informationen und Anmeldung: https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-11-15

Anton Brüschweiler liest aus «Das Antwort – die Wahrheit des Absurden

24. Nov.: Bären, Sumiswald. 17.00 Uhr. Musikalische Umrahmung: PlusMinus Acht.

Bücher für die nächste Welt

Was bleibt!? Das Beste aus 27 Jahren Zeitpunkt. 27 Jahre lang hat der ZEITPUNKT das Bild einer besseren, gerechten Welt gemalt. Er hat analysiert, kritisiert und appelliert, er hat geträumt, gespottet, gelobt und vernetzt – auf mehr als elftausend Seiten. Was hat es gebracht?
Mit Beiträgen von Andreas von Bülow, Dorothe Frutiger, Paul Dominik Hasler, Geni Hackmann, Leopold Kohr, Klaus Petrus, Christoph Pfluger, Roland Rottenfußer, Peter Russell, Juliane Sacher, Beat von Scarpatetti, Vandana Shiva, Harald Welzer und vielen anderen.

«Das AntWort – die Wahrheit des Absurden», das Buch von Anton Brüschweiler hat einen guten Start erlebt. Rund 600 Exemplare dieser humoristischen Textsammlung haben in den letzten Wochen Leser gefunden. Hier können Sie in dem Buch blättern. Die edition zeitpunkt hat vom Autor die Erlaubnis, dieses Buch ausdrücklich auch als Lektüre für das stille Örtchen anzupreisen. Wenn das keine Empfehlung ist!


«Frau-Sein allein genügt nicht» die ungekürzten Erfahrungen von Leila Dregger als Aktivistin für Frieden und Liebe

«Unverblümt», die aphoristische Denkprosa von Erwin Schatzmann, die auch in kleinen Häppchen enorm anregend wirkt

Wenn Sie noch ein paar Argumente für die Energiewende brauchen:
«Die Macht der schwachen Strahlung», Cornelia Hesses eindrücklich illustrierte Schilderung von dem, was uns die Atomindustrie verschweigt

«Das nächste Geld», für das ich selber meine ganze Schreibkunst mobilisiert habe, um Sie aus den zehn Fallgruben des Geldsystems zu führen.
Manchmal ist es hilfreich, die Probleme zu kennen, bevor sie einem auf den Kopf fallen.

Postadresse:
Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

 

Der Zeitpunkt auf Facebook mit vielen zusätzlichen Hinweisen.
Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)

Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (2 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Der Stimmkraftverstärker — ZEITPUNKT

Liebe Leserinnen und Leser

Um ein Haar hätte ich dieses Jahr nicht gewählt. Das Spektrum an substanzlosen Parteien, Listen und Stimmenfängern ist einfach zu gross für eine seriöse Wahl. Alle bewirtschaften Einzelinteressen, niemand sieht das grosse Ganze – die Integrale Politik (IP) ausgenommen (die aber nur in den Kantonen Zürich, Basel und Luzern antritt, dafür mit einigen Leuten, die man auch zur Zeitpunkt-Community zählen darf). Zudem: Was verändert schon mein kleiner zerknitterter Stimmzettel? Ich war also drauf und dran, die Wahl anderen zu überlassen.

Aber dann hatte ich eine Idee: den Stimmkraftverstärker. Falls Sie den Link mit den Details dazu nicht anklicken wollen, hier das Wichtigste in Kürze:
• Schreiben Sie den Gewählten einen Brief. Erklären Sie Ihre Gründe für die Wahl und bekräftigen Sie Ihre Erwartung, dass sich der oder die Gewählte auch nach dem Urnengang an die Versprechen hält, auch bei einer Nicht-Wahl.
• Die fiese Variante der Stimmkraftverstärkung nach der Wahl: Schreiben Sie den Gewählten einen persönlichen Brief, sagen Sie, dass Sie ihnen Ihre Stimme gegeben hätten und formulieren Sie Ihre Wünsche. Wer das tut, macht sich automatisch zum «Volk», auf das sich Politiker gerne berufen. Das «Volk» ist nämlich nicht das «Volk», sondern die Menschen, mit denen die betreffenden Politiker in Kontakt stehen – also Sie, liebe Leserinnen und Leser und alle, die sich der Stimmkraftverstärkung verschrieben haben.

Und jetzt doch noch ein Wahltipp: Der neue Mobilfunkstandard 5G mit einer Verhundertfachung der Leistung wird unser Leben und unsere Gesundheit massiv beeinflussen. 5G ist wissenschaftlich höchst umstritten, aber in der Politik noch nicht wirklich angekommen.
Der Verein «Schutz vor Strahlung» hat die Kandidatinnen und Kandidaten mit kritischer Haltung übersichtlich nach Kantonen aufgelistet.
Mein Vorschlag: Wählen Sie Leute aus dieser Liste und aktivieren Sie den Stimmkraftverstärker.

Noch zwei Hinweise:
Morgen Donnerstag findet im Volkshaus in Zürich die Buchvernissage der «Strategie der friedlichen Umwälzung» statt. Daniele Ganser und ich diskutieren über die Bedingungen des grossen Wandels, der uns bevorsteht. Eintritt: Fr. 20.– (inkl Buch im Wert von Fr. 12.–) Einladung und Platzreservation.
Als Abonnenten erhalten Sie allerdings das Buch (mit Zusatzinhalt) als Teil Ihres Abos.

Wirkliche Nachhaltigkeit erreichen wir nicht mit Einzelmassnahmen, sondern in der Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Das klassische Beispiel dafür ist die Nachbarschaft. Wenn Architektur, Energie- und Lebensmittelversorgung zusammenspielen, ist die 2000-Watt-Gesellschaft möglich, ohne Luxus-Verlust, aber mit Sozial-Gewinn.

Diese Kooperation will das erste Forum Neustart Schweiz, mitorganisiert vom Zeitpunkt, am 2. November in Fahrt bringen. Drei praxisstarke Referentinnen und Referenten zeigen, was jetzt schon möglich ist – wenn wir nur wollen. Zusätzlich kann man aus sieben Arbeitskreisen wählen. Dabei geht es vom Aufbau von kooperativen Nachbarschaften über die gemeinsame Nutzung von Solarenergie bis zur Verhinderung und Verwertung von Food Waste. Teilnahmegebühr: 75, bzw. 60 Franken für Zeitpunkt- AbonnentInnen (inkl. Verpflegung). Details zum Programm und ein Anmeldeformular finden Sie hier.

Der neue Zeitpunkt, bestehend aus der «Strategie der friedlichen Umwälzung» plus Zusatzinhalt exklusiv für Abonnenten ist jetzt erhältlich, zum frei bestimmten Preis für das Jahresabo mit vier Ausgaben. Inhaltsübersicht. Bestellung hier.

Ich wünsche Ihnen rundum alles Gute und bleibe

mit herzlichen Grüssen

Christoph Pfluger, Herausgeber

PS: «Frau-Sein allein genügt nicht», die spannende Geschichte von Leila Dregger, der Aktivistin für Frieden und Liebe, ist jetzt auch als e-book erhältlich. € 13.99. Auslieferung: Syntropia. Download hier.

Neu im Zeitpunkt-Infoportal

Sagen Medien, was ist?
Der Medienwissenschaftler Marcus B. Klöckner sagt provokant: eindeutig nein.
Zika-Virus: Das Gentech-Experiment ist gescheitert und erhöht die Gefahr
Erinnern Sie sich noch an die den Zika-Virus, der in Südamerika zu hunderten missgebildeten Babys führte und vor drei Jahren die Spalten der Massenmedien mit Horrormeldungen füllte? Die Geschichte ist leider nicht zu Ende.
Den Markt retten für Gebana
Der Markt kann brutal sein. Und jetzt hat es auch einen Pionier des fairen Handels getroffen: Gebana. Aber das Unternehmen – Motto: «weltweit ab Hof» – macht das Beste daraus; auch die Konsumenten profitieren.
Endlich: Milchprodukte mit fairer Entlöhnung der Produzenten
Die «Faireswiss»-Milch und -Käse, die seit September in den Manor-Filialen erhältlich sind, bringen den Produzenten einen fairen Lohn

Kann das weg?
Minimalismus fordert uns auf, darüber nachzudenken, was uns wirklich wichtig ist. Aber wie fängt man an, sich von Ballast zu befreien?

Decision Fatigue: Der Kopf ist voll
Im Laufe eines Tages trifft der durchschnittliche Mensch rund 35’000 Entscheidungen. Jede Entscheidung kostet Energie und zehrt an unserer Willenskraft. Wie geht es einfacher?
Agrarinitiativen 2020: Zukunft Bioland Schweiz?
Podiumsdiskussion des Ernährungsforums Zürich, 11. November, Kosmos
Das Problem ist bestens dokumentiert: Ein Pestizid-Cocktail und Fäkalien aus der Nutztierhaltung belasten Schweizer Böden und Gewässer. Die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Lebensmittelqualität leiden. Die Politik unternimmt zu wenig, um diese Probleme zu lösen.

Hinweise


Tagung zum Welternährungstag: System-Change in der Landwirtschaft

Artenschwund, Verlust von Bodenfruchtbarkeit und Klimawandel mit dramatischen Folgen im Norden und im Süden: Im sogenannt «modernen»Agrarsystem ist der Wurm drin. Der Welternährungstag bietet Gelegenheit, über Lösungsmodelle zu diskutieren, die die Agrarökologie bietet; für Regierungen, Organisationen und jeden einzelnen von uns.

Mi 16. Oktober 2019 9.00 bis 17.00 Uhr, BFH-HAFL Länggasse 85, 3052 Zollikofen

https://welternaehrungstag.ch

18. Oktober 2019, Bern: World Crafts «Mein Handwerk im Gespräch» mit Steinbildhauer Peter Völkle, Leiter der Berner Münsterbauhütte. 18.30 Uhr im Gewölbekeller an der Herrengasse 11 in Bern. Eintritt: Fr. 10.–. Infos: http://www.world-crafts.org

Bis Ende Jahr veranstaltet die Trinkwasserinitiative mehrere Informationsanlässe zusammen mit Delinat. Gemeinsam mit Bio Bauern informieren die Initianten über den Inhalt der Initiative wie sie umgesetzt werden kann. Im Anschluss findet ein Apéro mit feinem Wein von Delinat statt, zu dem jedermann herzlich eingeladen ist.

Anmeldung unter den folgenden Links:

22. Oktober, Delinat-Weindepot in St. Gallen
5. November, 19.00 – 21.00 Delinat-Weindepot in Bern
14. Dezember, 14.00 – 16.00 Delinat Weinbar in Bern

Am 31. Oktober 2019 findet im Technopark Zürich der «Energie Startup Day statt, mit 40 Startups aus den Bereichen Energie, Cleantech, Mobilität und Smart Buildings. Der Anlass richtet sich vor allem, aber nicht nur, an Investoren. https://www.energy-startup-day.ch

Sonntag, 3. November, 11 Uhr, Albisrieden

Zero Waste: Tara Welschinger und Martin Schiller

Tara Welschinger und ihr Team haben mit dem «ZOLLFREI» ein Zero-Waste-Laden-Cafe eröffnet, im Freilager in Albisrieden. Und Martin Schiller, in Albisrieden aufgewachsen und Mitbegründer des Vereins «Grassrooted», schaut dafür, dass weniger Essbares in den Abfall und das Thema unter die Leute kommt. Ein Gespräch mit zwei engagierten Menschen, die für sich ein zukunftsfähiges Konsumverhalten gefunden haben. Weitere Information: http://www.heuwender.ch

9. November 2019: «3. Öffentlicher Schweizer Wirtschaftsgipfel»

Multidimensionale Lösungen – Gegenwart und Zukunft verbinden

Ziel: in einem öffentlichen Zusammenkommen zwischen Vertretern der Politik, der Unternehmer und der weiteren Bevölkerung, Lösungsperspektiven und Grundwerte zu besprechen, die zu einer interaktiven Wirtschaft hinführen, in der sich alle Beteiligten mit Freude, Sinn und Verantwortung einbringen können.

Rathaus Bern Datum: Samstag 9. November 2019 / 09:15, https://wigi3.ch

Der Kulturpark Zürich lanciert in seiner Reihe „neue Wirtschaftsmodelle“ das Thema GELD und Nachhaltigkeit.

Donnerstag 31.10.19, 18:30, Nachhaltiges Geld für eine nachhaltige Zukunft oder können die Nachhaltigkeitsziele der UNO mittels Parallelwährungen finanziert werden, Publikumsveranstaltung mit Prof. Stefan Brunnhuber, Weltakademie der Wissenschaften, Claudio Gisler, WIR-Bank, Domagoj Arapovic, Bank Raiffeisen und Jens Martignoni, Geldexperte (Moderation)

Informationen und Anmeldung hier: https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-10-31

31.10.19, 13:00-17:30, Intensiv-Fachtagung Money and sustainability – Neue Währungen als Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz mit Prof. Stefan Brunnhuber, Weltakademie der Wissenschaften, Christian Gelleri, Chiemgauer, Deutschland und Will Ruddick Grassrootseconomics Kenya, Weitere Informationen und Anmeldung: mail@flexibles.ch

https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-10-31-1

Am 2. November 2019 findet im Schreibhaus Burgdorf an der Mühlegasse das diesjährige Schreibhausfest statt. Türöffnung ab 16 Uhr. Die erste Leserunde startet um 17 Uhr – und dann dauert das Fest mit vielen Wechseln und Zwischenspielen, mit Suppe und Brot, mit Wörtern und Bildern und mit performativen Taten bis in die Nacht.

Gelesen wird aus Texten, die in diesem Jahr im Schreibhaus entstanden sind. Die Texte sind gut geworden, weil sie mutig, spontan, frisch und ungefiltert aus dem Schreiben heraus entstanden sind.

https://schreibhaus.blog/#post-1064
15.11.19  13:00-18:00, Kulturpark Zürich. Spiel-Workshop «Ein neues Wirtschaftsmodell (spielend) erleben., Eine Einführung in eine alternative Währung und eine mögliche zukünftige Wohn- und Lebensform (anlässlich des Internationalen Planspieltages 2019), Informationen und Anmeldung: https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-11-15

Anton Brüschweiler liest aus «Das Antwort – die Wahrheit des Absurden

24. Nov.: Bären, Sumiswald. 17.00 Uhr. Musikalische Umrahmung: PlusMinus Acht.

Bücher für die nächste Welt

Was bleibt!? Das Beste aus 27 Jahren Zeitpunkt. 27 Jahre lang hat der ZEITPUNKT das Bild einer besseren, gerechten Welt gemalt. Er hat analysiert, kritisiert und appelliert, er hat geträumt, gespottet, gelobt und vernetzt – auf mehr als elftausend Seiten. Was hat es gebracht?
Mit Beiträgen von Andreas von Bülow, Dorothe Frutiger, Paul Dominik Hasler, Geni Hackmann, Leopold Kohr, Klaus Petrus, Christoph Pfluger, Roland Rottenfußer, Peter Russell, Juliane Sacher, Beat von Scarpatetti, Vandana Shiva, Harald Welzer und vielen anderen.

«Das AntWort – die Wahrheit des Absurden», das Buch von Anton Brüschweiler hat einen guten Start erlebt. Rund 600 Exemplare dieser humoristischen Textsammlung haben in den letzten Wochen Leser gefunden. Hier können Sie in dem Buch blättern. Die edition zeitpunkt hat vom Autor die Erlaubnis, dieses Buch ausdrücklich auch als Lektüre für das stille Örtchen anzupreisen. Wenn das keine Empfehlung ist!

«Frau-Sein allein genügt nicht» die ungekürzten Erfahrungen von Leila Dregger als Aktivistin für Frieden und Liebe

«Unverblümt», die aphoristische Denkprosa von Erwin Schatzmann, die auch in kleinen Häppchen enorm anregend wirkt

Wenn Sie noch ein paar Argumente für die Energiewende brauchen:
«Die Macht der schwachen Strahlung», Cornelia Hesses eindrücklich illustrierte Schilderung von dem, was uns die Atomindustrie verschweigt

«Das nächste Geld», für das ich selber meine ganze Schreibkunst mobilisiert habe, um Sie aus den zehn Fallgruben des Geldsystems zu führen.
Manchmal ist es hilfreich, die Probleme zu kennen, bevor sie einem auf den Kopf fallen.

Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)

Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (2 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:
Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

 

Der Zeitpunkt auf Facebook mit vielen zusätzlichen Hinweisen.

kognitive Dissonanz — Widerspruch zwischen Realität und unserem Glauben

Vor allem  betrügen wir uns … selbst aus Trägheit und aus … Angst vor der WAHRHEIT.

Überzeugungen aufgrund von kognitiver Dissonanz  werden deshalb besonders hartnäckig verteidigt, erstaunlicherweise besonders von Gebildeten.

Dabei ist das ganze neoliberale System bei Licht besehen eine einzige dissonante Kakofonie, die mit einem Sperrfeuer von kognitiven Tricks verteidigt wird.

Es schein fast unmöglich,  dagegen anzukämpfen. Aber das ist nur in unserer Vorstellung schwierig (deshalb tun wir es nicht), wie der Gestaltpsychologe Salomon Asch (1907 – 1996) entdeckte .

Es ist Zeit für eine neue Stufe der Zusammenarbeit — ZEITPUNKT

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser

Wir alle spüren es: Klicken, liken und vernetzen reichen nicht, wenn wir wirklich etwas erreichen wollen. Auch Einsatz und Kreativität genügen nicht. Wir müssen vor allem zusammenarbeiten. Das ist die grosse Stärke des Menschen.
In einer Zeit der Individualisierung, in der sogar Umwelt-NGOs vor allem für sich schauen, müssen wir die Kooperation wieder lernen. Das klassische Beispiel dafür ist die Nachbarschaft. In einer gut organisierten Nachbarschaft ist die 2000-Watt-Gesellschaft möglich, ohne Luxus-Verlust, aber mit Sozial-Gewinn.


Diese Zusammenarbeit will das erste Forum Neustart Schweiz vom 2. November in Fahrt bringen. Der Verein Neustart Schweiz und der Zeitpunkt haben als Organisatoren ein paar praxisstarke Referentinnen und Referenten eingeladen, die uns zeigen, was jetzt schon möglich ist – wenn wir nur wollen.

Und weil man auch an den besten Tagungen nicht nur zuhören mag, können Sie in drei Blöcken aus sieben Arbeitskreisen wählen. Dabei geht es vom Aufbau von kooperativen Nachbarschaften über die gemeinsame Nutzung von Solarenergie bis zur Verhinderung und Verwertung von Food Waste.

Unser Ziel ist sicher höher, als dass wir mit dem ersten Forum schon die angestrebte Flughöhe erreichen. Deshalb sind weitere Foren im jährlichen oder halbjährlichen Rhythmus geplant. Umso mehr freut es mich, wenn Sie schon beim ersten Mal als PionierIn dabei sind und zum Gelingen dieses Formats beitragen.
Die Tagungsgebühr beträgt bescheidene 75 Franken, für Zeitpunkt-Abonnenten sogar nur 60 Franken. Für einen «Erfolg» kann ich nicht garantieren, aber dass Sie viele interessante Menschen kennenlernen werden, die auch nicht mehr auf die Politik und die grossen NGOs warten mögen.

Details zum Programm und ein Anmeldeformular finden Sie hier.
Ich freue mich, Sie am 2. November in Basel begrüssen zu dürfen.
Kurzes Video zum Forum Neustart Schweiz:

Anfangs Oktober erscheint endlich der erste Zeitpunkt im neuen Format: ein längerer Essay (dieses Mal «die Strategie der friedlichen Umwälzung»), kürzere Analysen und Stoff für Wahrheitssucher und visionäre Realisten.

Am 17. Oktober diskutiere ich mit dem Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser im Rahmen der Buchvernissage über die Bedingungen einer Umwälzung und ihre historische und geopolitische Notwendigkeit. Im Eintritt von Fr. 20.– ist ein Exemplar der «Strategie der friedlichen Umwälzung im Wert von Fr. 12.– inbegriffen. Als AbonnentIn kommen Sie so zu einem zweiten Exemplar, das Sie verschenken können. Das Buch will ja so etwas wie eine ansteckende Gesundheit auslösen.
17. Oktober 2019, 19.30 Uhr. Volkshaus, Stauffacherstr. 60, 8004 Zürich.
Eintritt: Fr. 20.– (inkl. ein Ex. «Die Strategie der friedlichen Umwälzung» im Wert von Fr. 12.–.)
Platzreservation hier.
Download Einladungsflayer (pdf)

Ich wünsche Ihnen und rundum alles Gute,

Christoph Pfluger, Herausgeber

Veranstaltungen

Die Kandidaten der IP für die eidg. Wahlen

Die Integrale Politik ist eine Bewegung, die frischen Wind in die Politik bringen will. Sie versteht sich als politisches Sprachrohr der vielen Bewegungen, die mit einem neuen Bewusstsein unterwegs sind. Erstmals seit ihrer Gründung vor acht Jahren tritt sie mit namhaften Kandidaten zu den kommenden Nationalratswahlen an. Begegnen kann man den PolitikerInnen mit spirituellen Hintergrund an «Kennenlern-Events». Der nächste am Mittwoch, den 9. Oktober statt, um 19.00 Uhr im ABZ Silo Mühlebachstrasse 131, 8008 Zürich(Tramhaltestelle Höschgasse).

Weitere Infos

https://integrale-politik.ch/agenda/

«Drei Schritte zum Paaradies – Frieden finden zu zweit»

Das neue Buch der Paartherapeuten von Peter Oertle und Andrea Frölich Oertle hat Vernissage.

In Basel: Freitag, 27. September 2019, 18.30 – 20.00, im Bio-Bistro, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel

http://pandrea.ch

Gross-Singen / Cantellón „La Paz Cantamos“ auf dem Münsterplatz in Bern

Singend Brücken bauen! – 21. September 2019, 15.30 Uhr

Wann singen schon 1000 Frauen, Männer und Kinder unverstärkt zusammen – für inneren und äusseren Frieden, für Versöhnung und Völkerverständigung!?

https://stimmvolk.ch/gross-singen-in-bern

Stop 5G Demo

Samstag, 21.09.2019 – 16:30 bis 18:30 – Bundesplatz Bern

Technologischer Fortschritt ja – aber nicht auf Kosten von Gesundheit und Umwelt. Es braucht zukunftsfähige Lösungen mit weniger Strahlenbelastung und Risiken für die Bevölkerung und für die Umwelt.

https://schutz-vor-strahlung.ch/news/stop-5g-demo-in-bern/
Russland und sein Platz in der Welt

Vortrag 27. Sept. 2019 mit Dr. Karl Eckstein, Honorarkonsul Russlands

Kramerstube Röslistrasse 2, Tram 11 oder 14 bis Kronenstrasse, Zürich

Freitag, 27. Sept. 2019, 19:00 Uhr – ca. 21:30 Uhr

Anmeldung bitte per email an: wufrey@gmx.ch

Unkostenbeitrag Aktive Fr. 25.-, AHV Fr. 20.-

Veranstalter: Impulswelle.

Programm: https://files.web.host.ch/6c/68/6c6849bd-2781-4006-87a8-79e95a3fd912.pdf

Fossil Phaseout Congress

Fachtagung der Schweiz. Energiestiftung, 30. September 2019, Technopark Zürich

Der Fossil Phaseout Congress nimmt sich der Frage an, wie wir konkret und innert nützlicher Frist aus den fossilen Energien Öl, Gas und Kohle aussteigen. Wo können wir diese durch Alternativen ersetzen und wo nicht? Wie können wir als Gesellschaft fossilfrei leben? Und was muss die Politik leisten? » Anmeldung und weitere Informationen

[ Verlinken mit: http://www.energiestiftung.ch/fachtagung19 ]

Der Jai Jagat ist eine grosse Friedenswanderung von Indien an den Sitz der UNO in Genf. In Europa wird er als Sternwanderung durchgeführt. Die Schweizer Organisatoren führen zum Start der Wanderung am 2. Oktober (dem Geburtstag Gandhis) in Indien eine grosse Kundgebung auf dem Marktplatz in Basel durch (15.00 bis 22.00 Uhr). Datum vormerken, Infos folgen.

Die Wanderung wird ihr Ziel im Oktober 2020 in Gen erreichen.

Tagung zum Welternährungstag: System-Change in der Landwirtschaft

Artenschwund, Verlust von Bodenfruchtbarkeit und Klimawandel mit dramatischen Folgen im Norden und im Süden: Im sogenannt «modernen»Agrarsystem ist der Wurm drin. Der Welternährungstag bietet Gelegenheit, über Lösungsmodelle zu diskutieren, die die Agrarökologie bietet; für Regierungen, Organisationen und jeden einzelnen von uns.

Mi 16. Oktober 2019 9.00 bis 17.00 Uhr

BFH-HAFL Länggasse 85, 3052 Zollikofen

https://welternaehrungstag.ch

Der Kulturpark Zürich lanciert in seiner Reihe „neue Wirtschaftsmodelle“ das Thema GELD und Nachhaltigkeit.

Donnerstag 31.10.19, 18:30, NACHHALTIGES GELD FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT, oder können die Nachhaltigkeitsziele der UNO mittels Parallelwährungen finanziert werden, Publikumsveranstaltung mit Prof. Stefan Brunnhuber, Weltakademie der Wissenschaften, Claudio Gisler, WIR-Bank, Domagoj Arapovic, Bank Raiffeisen und Jens Martignoni, Geldexperte (Moderation)

Informationen und Anmeldung hier: https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-10-31

31.10.19, 13:00-17:30, Intensiv-Fachtagung MONEY AND SUSTAINABILITY – Neue Währungen als Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz mit Prof. Stefan Brunnhuber, Weltakademie der Wissenschaften, Christian Gelleri, Chiemgauer, Deutschland und Will Ruddick Grassrootseconomics Kenya, Weitere Informationen und Anmeldung: mail@flexibles.ch

https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-10-31-1

15.11.19  13:00-18:00, Spiel-Workshop EIN NEUES WIRTSCHAFTSMODELL (SPIELEND) ERLEBEN, Eine Einführung in eine alternative Währung und eine mögliche zukünftige Wohn- und Lebensform (anlässlich des Internationalen Planspieltages 2019), Informationen und Anmeldung: https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-11-15

Kennen Sie den Antennenalarm?

Neue Mobilfunkantennen können von Anwohnern mit einer Einsprache blockiert werden. Zwingend einzuhalten sind dabei u.a. die Einsprachefristen. Damit Sie rasch über eine geplante Antenne informiert werden, hat der Verein «Schutz vor Strahlung» einen «Antennenalarm» eingerichtet. Er kontaktiert Sie, sobald in Ihrer Nähe ein Baugesuch für eine Mobilfunkantenne veröffentlicht wird, damit Sie mit unserer Mustereinsprache rechtzeitig Einsprache erheben können. Jetzt Antennenalarm abonnieren: https://schutz-vor-strahlung.ch/baurecht-einsprachen-5g-mobilfunkantennen/antennenalarm/

 

Bücher für die nächste Welt

Was bleibt!? Das Beste aus 27 Jahren Zeitpunkt. 27 Jahre lang hat der ZEITPUNKT das Bild einer besseren, gerechten Welt gemalt. Er hat analysiert, kritisiert und appelliert, er hat geträumt, gespottet, gelobt und vernetzt – auf mehr als elftausend Seiten. Was hat es gebracht?
Mit Beiträgen von Andreas von Bülow, Dorothe Frutiger, Paul Dominik Hasler, Geni Hackmann, Leopold Kohr, Klaus Petrus, Christoph Pfluger, Roland Rottenfußer, Peter Russell, Juliane Sacher, Beat von Scarpatetti, Vandana Shiva, Harald Welzer und vielen anderen.

«Das AntWort – die Wahrheit des Absurden», das Buch von Anton Brüschweiler hat einen guten Start erlebt. Rund 600 Exemplare dieser humoristischen Textsammlung haben in den letzten Wochen Leser gefunden. Hier können Sie in dem Buch blättern. Die edition zeitpunkt hat vom Autor die Erlaubnis, dieses Buch ausdrücklich auch als Lektüre für das stille Örtchen anzupreisen. Wenn das keine Empfehlung ist!

«Frau-Sein allein genügt nicht» die ungekürzten Erfahrungen von Leila Dregger als Aktivistin für Frieden und Liebe

«Unverblümt», die aphoristische Denkprosa von Erwin Schatzmann, die auch in kleinen Häppchen enorm anregend wirkt

Wenn Sie noch ein paar Argumente für die Energiewende brauchen:
«Die Macht der schwachen Strahlung», Cornelia Hesses eindrücklich illustrierte Schilderung von dem, was uns die Atomindustrie verschweigt

«Das nächste Geld», für das ich selber meine ganze Schreibkunst mobilisiert habe, um Sie aus den zehn Fallgruben des Geldsystems zu führen.
Manchmal ist es hilfreich, die Probleme zu kennen, bevor sie einem auf den Kopf fallen.

Wenn es Ihnen nach Wohltat für die Seele zumute ist, setzen Sie auf die Herzkarten der deutschen Illustratorin Ann-Kathrin Busse. Set mit zehn Karten: Fr. 12.–. (Bestellformular)

Postadresse:
Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

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